Zeitung: Neumann-Studie angesichts aktueller Lage „geradezu prophetisch“

2015 im Bebra Wissenschaft Verlag in Berlin erschienen: die erste biografische und werkbiografische Studie zu einem vergessenen Klassiker der deutschen Politikwissenschaft. Cover: Verlag
2015 im Bebra Wis­sen­schaft Ver­lag Ber­lin erschie­nen: die ers­te bio­gra­fi­sche und werk­bio­gra­fi­sche Stu­die zu einem ver­ges­se­nen Klas­si­ker der deutsch­spra­chi­gen Poli­tik­wis­sen­schaft. Cover: Verlag

CHEMNITZ. Die Chem­nit­zer Tages­zei­tung „Freie Pres­se“ hat Pas­sa­gen des vom Her­aus­ge­ber die­ser Inter­net­sei­te 2015 ver­öf­fent­lich­ten Buches „Sig­mund Neu­mann. Demo­kra­tie­leh­rer im Zeit­al­ter des inter­na­tio­na­len Bür­ger­kriegs“ „ange­sichts der aktu­el­len Nach­rich­ten­la­ge“ als „gera­de­zu pro­phe­tisch“ bezeich­net. Ron­ny Schil­der ver­gleicht in einem ganz­sei­ti­gen Arti­kel im Kul­tur­teil der Aus­ga­be vom 7. Mai 2016 die aktu­el­le poli­ti­sche Lage in Deutsch­land mit jener in der Zeit der Wei­ma­rer Repu­blik, mit der sich der in Leip­zig gebo­re­ne Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Dik­ta­tur­for­scher Sig­mund Neu­mann (1904 bis 1962) einst inten­siv aus­ein­an­der­setz­te. Den Aus­gangs­punkt bil­det Schil­ders Fra­ge, wel­chen Bei­trag die Deut­schen heu­te zum Gelin­gen der Demo­kra­tie in ihrem Land leis­ten und ob sie aus ihrer Geschich­te gelernt haben. Er schließt im Gegen­satz zu Neu­manns Ein­schät­zung für die Bun­des­re­pu­blik der frü­hen 60er-Jah­re pes­si­mis­ti­scher mit den Wor­ten Kurt Tuchol­skys: „Die Fol­gen wirst Du [Tuchol­sky sprach vom ‚Pfahl­bür­ger‘, beque­men Spie­ßer] aus­fres­sen müs­sen. Wir lei­der alle mit.“

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