Author Archives: MichaelKunze

Erst nach knapp 60 Jahren sahen sie sich erstmals: die langjährige Gitarrelehrerin an der Städtischen Musikschule Chemnitz, Ute Loos, und ihr Brieffreund aus den 1950ern, Claude Michel. Links im Bild: Michels Ehefrau Marie-Catherine. Beide wohnen in Südfrankreich. Foto: Michael Kunze

Erst nach knapp 60 Jahren sahen sie sich erstmals: die langjährige Gitarrelehrerin an der Städtischen Musikschule Chemnitz, Ute Loos, und ihr Brieffreund aus den 1950ern, Claude Michel. Links im Bild: Michels Ehefrau Marie-Catherine. Beide wohnen in Südfrankreich. Foto: Michael Kunze

44 Jahre lang hat Ute Loos an der Chemnitzer Musikschule Gitarre unterrichtet. In den 1950ern verband sie mit Claude Michel aus Südfrankreich eine Brieffreundschaft. Doch begegnet sind die beiden sich nie - bis ein Zeitungsartikel alles veränderte.

CHEMNITZ/OBERGNEUS. 74 Jahre alt ist die gebürtige Hohenstein-Ernstthalerin Ute Loos mittlerweile, Claude Michel aus Milhaud in Südfrankreich ... weiter lesen

Die Kanzlerin - ein Scheinriese? So wird Angela Merkel von 22 Publizisten und Wissenschaftlern in einem neuen Sammelband gedeutet. Cover: Verlag.

Die Kanzlerin - ein Scheinriese? So wird Angela Merkel von 22 Publizisten und Wissenschaftlern in einem neuen Sammelband gedeutet. Cover: Verlag.

„Sie kennen mich!“, warb Angela Merkel vor vier Jahren um ihre Wiederwahl. Aber stimmt das? 22 Publizisten und Wissenschaftler gehen Politik und Person der Kanzlerin auf den Grund - multiperspektivisch und polemisch.

BERLIN/MÜNCHEN. Angela Merkel – das ist die Frau ohne Kompass, die in der DDR Angepasste, nun autoritäre Parteivorsitzende, machtpolitisch zwar versierte, aber auch ideologisch-planwirtschaftlich ... weiter lesen

Hier wird das Rad nicht neu erfunden. Wie andere Notiz- oder Tagebücher, so ist auch dieses zunächst der Ort, an dem Gedanken, Ideen, Zitate, Reflexionen in unregelmäßigen Abständen niedergeschrieben werden, kurz: der Ort für Erlebnisse jedweder Art des Schreibers, die es seiner Meinung nach verdienen, über den Tag hinaus "gerettet", erinnert zu werden. Notizbuch führt er, wie andere, zunächst und zuerst: für sich. Warum dann diese Prostitution? Nicht Anbiederung steht im Vordergrund, sondern: Auseinandersetzung, auch Selbstvergewisserung. Anders als beim analogen Äquivalent führt der Schreiber sie hier nicht nur mit sich selbst oder er vergewisserte sich bloß seiner, indem er das Notierte nochmals und dann vielleicht anders läse oder bedachte. Besonders, wenn auch nicht neu zu nennen wäre vielmehr die Möglichkeit des Ein-, des Wider- und des Zuspruchs, die sich dem Leser bietet. Nicht egoistisch ist das, eher eine Form des Teilens aus verschiedenen Perspektiven unter besonderen Umständen.

Die Tasse vom Wiener Naschmarkt. Foto: Michael Kunze

Die Tasse vom Wiener Naschmarkt. Foto: Michael Kunze

Der Wiener Naschmarkt ist ein Tummelplatz für die, die Bionade in ausgefallenen Geschmacksrichtungen suchen, das beste Hummus der Stadt, Süßkartoffeln und rote Oliven, Türkischen Honig, Schalentiere, Champagner. Der Claim von Wohlstandsjugend, Genuss-Touristen, Flaneuren. Auch ich saß heute kurz in einem der Hotspots der Premium-Fressmeile, bei "Neni", trotz Markise in brüllender Hitze und ... weiter lesen

Mit einer durch Fußdruck zu betätigenden Stanze werden die einzelnen Hostien in der Bäckerei der Dresdener Diakonissen aus einer Teigplatte herausgelöst. Foto: Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden

Mit einer durch Fußdruck zu betätigenden Stanze werden die einzelnen Hostien in der Bäckerei der Dresdener Diakonissen aus einer Teigplatte herausgelöst. Foto: Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden

Gelebte Ökumene: Die Diakonissen in der Dresdener Neustadt zählen auch Priester zu ihren Kunden.

DRESDEN. Seit dem Jahr 1866 backen die evangelischen Diakonissenschwestern in der Dresdener Neustadt Hostien. Die Bäckerei befindet sich inmitten eines weitläufigen Krankenhausgeländes mit Betreutem Wohnen und Kirche, nur ... weiter lesen