Religion

Vor 65 Jahren starb der heute weithin vergessene katholische Publizist Waldemar Gurian. Es lohnt, das Werk des gebürtigen St. Petersburgers neu zu entdecken.

DRESDEN/BONN. Das Diktum vom "Kronjuristen des Dritten Reiches", mit dem der Publizist Waldemar Gurian im Oktober 1934 den Staatsrechtler Carl Schmitt belegte, nachdem dieser die von Hitler angewiesenen Massenerschießungen ohne Gerichtsverfahren vom 30. Juni in der "Deutschen Juristenzeitung" ... weiter lesen

FRANKFURT/DRESDEN. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls blickt der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach zurück und voraus: wo und wie er den Mauerfall 1989 erlebte und die Jahre seit der deutschen Wiedervereinigung. Außerdem gibt der 68 Jahre alte Büchner- und Kleistpreisträger Auskunft darüber, was für ihn Europa mit der Europäischen Union zu tun hat und welche Rolle ... weiter lesen

Der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach hat am 13. September im Dresdener Kulturpalast aus seinem Buch über die koptischen Martyrer gelesen, das er nach einer Reise nach Ägypten geschrieben hatte. Er diskutierte darüber mit Joachim Hake, dem Direktor der Katholischen Akademie Berlin. Foto: Michael Kunze

Der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach (links) las am 13. September 2019 im Dresdener Kulturpalast aus seinem Buch "Die 21" über christliche Martyrer, das er nach einer Reise nach Ägypten geschrieben hat. Er diskutierte darüber mit Joachim Hake, dem Direktor der Katholischen Akademie Berlin. Foto: Michael Kunze

Der Büchnerpreisträger Martin Mosebach las im Dresdner Kulturpalast aus seinem beklemmenden Reisebuch über koptische Martyrer.

DRESDEN. Über ein ernstes Thema hat der Frankfurter Schriftsteller, Büchner- und Kleistpreisträger Martin Mosebach am Freitagabend im Dresdner Kulturpalast gesprochen: den Tod von zwanzig Ägyptern und einem Ghanaer – allesamt ... weiter lesen

Justus Geilhufe ist 2,02 Meter groß, 28 Jahre jung und durchläuft seit Herbst in Oederan seine Ausbildung zum Pfarrer. Nur rund ein Viertel der Sachsen sind Christen. Was treibt ihn an?

OEDERAN/FREIBERG/GERINGSWALDE. Die Schuhe sind blank geputzt, dazu Hemd und Jackett, den Schal darüber lässig um den Hals geschlungen - so grüßt er herzlich mit Handschlag vor dem Tor der Oederaner ... weiter lesen

Differenzen behutsam vorgetragen: Der Landesvorsitzende der Partei Die Linke, Rico Gebhardt (2. v. l.), diskutierte am 8. Mai 2019 auf Schloss Rochlitz mit dem Leiter des Katholischen Büros des Bistums Dresden-Meißen, Daniel Frank, sowie Benediktiner-Pater Ansgar Orgaß vom Priorat Wechselburg. Foto: Michael Kunze

Differenzen zum Verhältnis von Staat und Kirche behutsam ausgetragen: Der sächsische Landtagsfraktionsvorsitzende der Partei Die Linke, Rico Gebhardt (2. v. l.), diskutierte am 8. Mai 2019 auf Schloss Rochlitz mit dem Leiter des Katholischen Büros, Daniel Frank (2. v. r.), sowie Benediktiner-Pater Ansgar Orgaß (r.). Es moderierte Daniel Heinze (Radio PSR). Foto: Michael Kunze

Wie viel Kirche braucht das Land? Darüber ist auf dem "Sachsen-Sofa" in Schloss Rochlitz diskutiert worden. Ohne einen Streit im Januar hätte es die Veranstaltung wohl nicht gegeben.

ROCHLITZ. Dass nun in der mit knapp 50 Gästen gut gefüllten Fürstenstube des Rochlitzer Schlosses Rico Gebhardt, Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Sächsischen Landtag, Pater Ansgar Orgaß, Benediktinermönch in Wechselburg, sowie ... weiter lesen