{"id":193,"date":"2011-08-28T06:48:08","date_gmt":"2011-08-28T06:48:08","guid":{"rendered":"http:\/\/michael-kunze.net\/?p=193"},"modified":"2020-06-29T16:27:12","modified_gmt":"2020-06-29T16:27:12","slug":"kunze-macht-sich-auf-den-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michael-kunze.net\/category\/artikel\/2011\/08\/28\/kunze-macht-sich-auf-den-weg\/","title":{"rendered":"Kunze macht sich auf den Weg"},"content":{"rendered":"<p>Einfach mal losfahren. Zu einem Ort, irgendwo, ganz egal. Da wird schon etwas sein. Oder nicht?<!--more--><\/p>\n<p>Alles h\u00e4tte so sch\u00f6n werden k\u00f6nnen. Pl\u00e4ne f\u00fcrs Wochenende waren gemacht, Verabredungen getroffen. Dann das: Zwei Stunden vor Feierabend kommt der Chef. Ich soll nach K\u00f6nigsmoos. Irgendein Nest in der oberbayerischen Ein\u00f6de. Was soll ich da? Keine Ahnung, sagt der Chef. Eine Geschichte finden. Mich finden lassen. Das Ziel hat ein Dartpfeil gew\u00e4hlt. Keiner hier kennt K\u00f6nigsmoos.<\/p>\n<p>Manchmal kann ich mich ganz sch\u00f6n aufregen. Heute ist es wieder so weit. Was soll ich in K\u00f6nigsmoos? Der Chef hat schon am ersten Tag behauptet, dass ich nur Politologie studiert habe, weil ich nicht arbeiten will. Widerrede unerw\u00fcnscht. So ist das Leben am unteren Ende der Nahrungskette. Generation Plankton.<\/p>\n<p>Schon die Anfahrt gibt mir recht: Es f\u00e4hrt kein Zug nach K\u00f6nigsmoos, nur ein Bus. Den ich verpasse. Er verkehrt nur einmal t\u00e4glich. Also nehme ich den Zug nach Neuburg, das ist immerhin in der richtigen Gegend. Dort muss man \u00fcber die Gleise steigen. Keine Unterf\u00fchrung, keine Br\u00fccke. Ich frage im Zeitungsladen nach einem Bus. &#8222;Gibt es nicht&#8220;, ist die Antwort. &#8222;Nehmen Sie ein Taxi! Wenn eins dasteht.&#8220;<\/p>\n<p>Eins steht da. Die Frau am Steuer kommt schnell zur Sache. Was ich im Moos wolle? &#8222;Los is do nix, do is scho mancher eigschlafn &#8211; und nimmer aufgwacht, so langweilig is dorten.&#8220; Die Fahrt zieht sich. Felder gleiten vor\u00fcber. Mais, R\u00fcben, Getreide &#8211; und Kartoffeln. Und Kartoffeln. Und noch mehr Kartoffeln. Zwischen den Kartoffeln schwarze Erde. Wie Vulkanasche.<\/p>\n<p>Wir erreichen K\u00f6nigsmoos. Kein Supermarkt, keine Gesch\u00e4fte, keine Tankstelle. Nur ein Tante-Emma-B\u00e4cker, Rathaus, Schule, Sparkasse. Kleine Bauernh\u00f6fe, Einfamilienh\u00e4user, wie Doppelperlen an einer Schnur &#8211; K\u00f6nigsmoos ist ein Stra\u00dfendorf. Das Land ist flach, die Stra\u00dfen zeigen geradeaus.<\/p>\n<p>Das Taxi f\u00e4hrt nach Ludwigsmoos, ein Ortsteil. Hier harrt ein Zimmer meiner. Im Gasthof Kraus. Eine Treppe f\u00fchrt hinauf, drinnen erwartet mich die Wirtin. Sie fragt, wie lange ich bleiben will. Keine Ahnung. Ich darf erst zur\u00fcck, wenn ich diese bl\u00f6de Geschichte habe. Oder sie mich. Sonst muss ich f\u00fcr immer bleiben.<\/p>\n<p>Vier Fremdenzimmer gibt es, seit 1926 hat hier kein Gast mehr als eine Nacht verbracht. Die Wirtin fragt entgeistert, warum ausgerechnet ich l\u00e4nger verweilen m\u00f6chte. Ich muss doch! Ich nutze die Gelegenheit, meinen Chef anzuprangern. Die Wirtin lacht schallend, wie zuvor die Taxifahrerin. Ich f\u00fchle, dass sie mit mir f\u00fchlt. Wie eine Mutter. F\u00fchlt sich gut an. Endlich jemand, der mich versteht.<\/p>\n<p>&#8222;\u00dcber was soll ich hier schreiben?&#8220;, flehe ich. &#8222;Gute Frage&#8220;, sagt sie. &#8222;Eigentlich gibt&#8217;s hier nur das Moos. Trockengelegtes Moor. Landwirtschaft. Mooskartoffeln.&#8220; Jeder, der kommt, sagt, dass er das erste Mal hier ist. Ich \u00fcberlege, was das bedeutet. Doch wohl, dass keiner zur\u00fcckkehrt? Ich soll den B\u00fcrgermeister fragen. Und den Stammtisch ausforschen, der trifft sich abends im Biergarten.<\/p>\n<p>Eine Frage hab ich noch. Wieso hei\u00dft der Pfarrer Naralakkattukunnel? Das wei\u00df ich aus dem Internet. Na-ra-lak-kat-tu-kun-nel. Gr\u00fc\u00df Gott, Herr Pfarrer. Ich hab es auf der Hinfahrt ge\u00fcbt. Zeit genug hatte ich ja. Ach, Pater Grehsches, sagt die Wirtin. Der kommt aus Indien. Vollst\u00e4ndiger Name: Chummar Gracious Naralakkattukunnel. So schwer ist das doch nicht. DIE GESCHICHTE!!! Mein Chef hatte recht! Ich werde Volont\u00e4r! Ich liebe diesen Mann. Jetzt nur nicht die Nerven verlieren. Was f\u00fcr eine Story. Der indische Pfarrer vom Donaumoos. Ich nehme das Fahrrad. Die Wirtin hat es mir besorgt, es geh\u00f6rt einem ihrer S\u00f6hne. Das Pfarrhaus liegt an der Stra\u00dfe nach Klingsmoos, immer geradeaus. Und dann rechts.<\/p>\n<p>Gleich gegen\u00fcber dem Wirtshaus wird neu gebaut. \u00dcberhaupt wird hier viel gebaut. Irgendwie komisch. Wer will denn hierher? Und warum? Ich habe keine Zeit, so geschwind radle ich an den Gr\u00e4ben vor\u00fcber, in denen rostbraunes Wasser steht, ich rase und radle, ein radelnder, rasender Reporter. Den Pfarrer sehe ich schon von weitem. Er steht auf der Treppe zum Pfarrhaus, mit einem \u00e4lteren Herrn ins Gespr\u00e4ch vertieft. Ich h\u00fclle mich auf einer Bank am Friedhofstor in den Schein der Abendsonne. Endlich bin ich an der Reihe und: Die deutsche Sprache kennt kein Wort f\u00fcr meinen Schmerz. Der Priester hei\u00dft nicht Naralakkattukunnel, sondern blo\u00df Poovattil. Zwar kommt auch er aus Indien. Aber er wei\u00df es nicht. Pardon: Er wei\u00df nat\u00fcrlich, dass er aus Indien kommt, aber er wusste nicht, dass er hier einen indischen Pfarrer vertritt, besagten Naralakkattukunnel. Was soll&#8217;s, inzwischen wei\u00df er&#8217;s. Was n\u00fctzt mir das? Die beiden haben meine Geschichte ruiniert.<\/p>\n<p>Pater Poovattil spricht nicht mal Deutsch. Er schreibt die Predigt auf Englisch, \u00fcbersetzt sie dann mit W\u00f6rterbuch und Internet. Ich bin l\u00e4ngst bei meinem alten Leiden: Wie komme ich an meine Geschichte? Die Wirtin muss mich retten. Verabschiedung vom Pfarrer. &#8222;Vergelt&#8217;s Gott!&#8220; Zur\u00fcck zum Gasthaus. Vorbei an einem Holzpfahl, laut Hinweisschild der Donaumoospegel. Er \u00fcberragt mich fast um eine Praktikantenl\u00e4nge. Und sieht alt aus. Steht auch drauf: &#8222;1836&#8220;. Das Holz ist so verwittert wie ein Grabmal auf einem Hospitantenfriedhof.<\/p>\n<p>Die Monotonie des Schmerzes hat mich radeln und radeln lassen, ich bin l\u00e4ngst am Wirtshaus vor\u00fcber. Kehrtgemacht und ab in den Biergarten. Ich habe Hunger. Der Stammtisch ist schon zusammengekommen. Mir fehlt der Mumm, in die verschworene Gemeinschaft einzubrechen, so wie es die Wirtin vorgeschlagen hatte. Gestikulierend und immer wieder Bier ordernd nimmt die Runde aus sechs, sieben Leuten die Tagespolitik in die Mangel. Ich sitze einige Tische entfernt, ganz allein. Ein Politologe, durchbohrt von Blicken: &#8222;Was will der hier?&#8220;, so fragen sie. Ich widme mich meinem Brotzeitteller &#8211; und studiere angeregt die Gegend.<\/p>\n<p>Irgendwas stimmt hier nicht. Und das bin nicht ich. Das Wirtshaus ist gut in Schuss, frisch saniert. Und trotzdem: Entweder w\u00e4chst der Gasthof aus dem Erdreich, wie auf einem kleinen Vulkan. Oder der Boden drum herum sackt ab. Ist doch verr\u00fcckt. Unterhalb der Treppe, am Sockel ist es genauso. Das Mauerwerk liegt offen. Vom Bergbau kennt man das. Wenn St\u00fctzbalken der alten Stollen nachgeben und der Boden absackt. Aber hier? Das Haus steht auf Pfeilern aus Beton, sagt die Wirtin. Wieso das denn?, frage ich. Ich seh keine. &#8222;Unterirdisch, tief in den Boden hinein&#8220;, gibt sie zur\u00fcck. Das h\u00e4ngt mit dem Moor zusammen. Der trockengelegten Torfschicht. Na gut, denke ich. &#8222;Hat der Donaumoospegel was damit zu tun, der Pfahl am Stra\u00dfenrand?&#8220; &#8211; &#8222;Ja klar&#8220;, entgegnet sie. &#8222;So hoch wie der Pflock jetzt aus der Erde ragt, so tief ist der Boden dort und fast \u00fcberall abgesackt. Um die drei Meter. Als er eingeschlagen wurde, schloss er ebenerdig ab&#8220;, sagt sie und verschwindet. Der Stammtisch ruft nach Bier.<\/p>\n<p>Ist das nun eine Geschichte? Versinkende D\u00f6rfer: ja. \u00dcberschwemmte D\u00f6rfer: ja. Einst\u00fcrzende Neubauten: klar. Aber versinkende Landschaften, in denen das Dorf stehen bleibt? Nein.<\/p>\n<p>Meine letzte Hoffnung: der B\u00fcrgermeister. Ein Anruf im Rathaus am n\u00e4chsten Morgen. Der B\u00fcrgermeister ist in Urlaub. Na prima! H\u00f6rt der Wahnsinn niemals auf? Sein Stellvertreter ist da &#8211; und hat Zeit f\u00fcr mich, nachmittags. Bis dahin fahre ich durchs Moos, lasse \u00c4cker und Wassergr\u00e4ben auf mich wirken. Br\u00fccken gibt es allerhand, darunter sind Kan\u00e4le. Der Torf wirkt wie ein Schwamm. Und der ist voller Wasser, auch wenn es lange nicht geregnet hat. Damit man trotzdem darauf bauen, fahren, Landwirtschaft betreiben kann, gibt es die Gr\u00e4ben. Die Gr\u00e4ben m\u00fcnden in die Ach, ein kleines Fl\u00fcsschen, das mir aus dem Herzen spricht. Auch die Ach ist voll mit rostbraunem Nass. Der Farbstoff aus dem Torf.<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeisterstellvertreter dagegen tr\u00e4gt ein flott kariertes Freizeithemd, als ich ihn im Hochparterre des Dorfrathauses heimsuche. Sportlich, locker, um die vierzig. Im Gegensatz zu mir. Und fragt, wie alle, nach dem Warum, was ich hier will, ich prangere den Chef an, der B\u00fcrgermeisterstellvertreter grinst, mein Gegenschlag: &#8222;Wie ist das&#8220;, frage ich l\u00e4ssig, &#8222;mit dem Donaumoos?&#8220; &#8222;Alles senkt sich, sieht man doch&#8220;, sagt er mir unger\u00fchrt. &#8222;Nur moderne H\u00e4user nicht, die halten. Die alten aber, die gehen kaputt. Deshalb gibt&#8217;s auch kaum noch welche.&#8220; Und die es gibt, die h\u00e4tten selten Fundamente. Wenn doch, dann st\u00fcnden sie auf Eichenpf\u00e4hlen. &#8222;Sackt der Boden weg, liegen sie irgendwann frei. Der F\u00e4ulnis preisgegeben.&#8220; In den Bauten dar\u00fcber, sagt er: &#8222;Br\u00f6ckelnder Putz, Risse in der Fassade, schiefe W\u00e4nde, die D\u00e4cher gleichen Donauwellen.&#8220; So wie der alte Tanzsaal neben dem Gasthaus Kraus, denke ich.<\/p>\n<p>Und dann sei da noch das Hochwasserproblem. &#8222;Vor allem die Bauern leiden, wenn die Pegel steigen&#8220;, sagt Gerhard Ottillinger, der B\u00fcrgermeisterstellvertreter. Die meisten H\u00e4user st\u00fcnden sicher, der Betonpf\u00e4hle wegen. &#8222;Die Felder aber zeigen oft noch Wunden des Torfabbaus. Obwohl das vierzig Jahre her ist.&#8220; Terrassenf\u00f6rmig geht es auf den \u00c4ckern metertief hinab, dem Grundwasser entgegen. Hatte ich bei meiner Moosrundfahrt mit dem Fahrrad gesehen. Auch hier, in Oberbayern, flie\u00dft das Wasser nach unten. Deshalb gibt es \u00fcble \u00dcberschwemmungen. Ottillinger sagt: &#8222;Besonders zugeschlagen hat die Flut von 1994. Ganze Ernten wurden weggesp\u00fclt, der Jahresertrag vieler Landwirte.&#8220;<\/p>\n<p>170 Quadratkilometer misst das Moos, es ist S\u00fcddeutschlands gr\u00f6\u00dftes Niedermoor. Aber alles trockengelegt. Das begann um 1790 &#8211; aber es h\u00f6rt nie auf. &#8222;Stoppen wir die Trockenlegung, versinkt hier alles wieder in Sumpf und Matsch.&#8220; So aber sackt der Torf, das trockengelegte Moor, jedes Jahr weiter. Im Sommer 2003 gleich um f\u00fcnf Zentimeter. Das hat allein K\u00f6nigsmoos auf einen Schlag 700 000 Euro gekostet. &#8222;War nur mit Landeshilfe zu stemmen&#8220;, sagt er. &#8222;Warum wird dann hier \u00fcberall gebaut?&#8220;, frage ich. Ottillinger wei\u00df es: &#8222;Junge Leute. Weil&#8217;s billiger Baugrund ist. Ingolstadt ist teuer. Heut wird auch anders gebaut als fr\u00fcher. Keine Risse, kaum Sch\u00e4den am Haus.&#8220; Nur der Garten, der m\u00fcsse alle paar Jahre &#8222;aufgef\u00fcllt&#8220; werden. Sonst sieht er aus wie eine Mondlandschaft, lauter Krater und H\u00fcgel. Je nachdem, wie der Boden unter dem Torf beschaffen ist. Die alte Wohn- und Arbeitskultur der Kolonisten, sie haben das Moor f\u00fcr den K\u00f6nig trockengelegt, kann heute nur noch im Freilichtmuseum angeschaut werden.<\/p>\n<p>Um meinen Mooshunger zu stillen, schickt mich Ottillinger zum Herrn der Gr\u00e4ben, Hans-Peter Kober. Er sitzt im Keller. &#8222;Und buddelt?&#8220;, frage ich. &#8222;Nein, um den Hochwasserschutz k\u00fcmmert er sich&#8220;, sagt Ottillinger. Vom Schreibtisch aus. 430 Kilometer Kanal- und Bachsystem beaufsichtigt der Mann. Wenn die Gew\u00e4sser versanden, schickt er seine M\u00e4nner los. Denn wenn die Gr\u00e4ben zu sind, herrscht &#8222;Land unter&#8220;.<\/p>\n<p>Regenr\u00fcckhaltebecken wurden gebaut, um das Hochwasser herauszuhalten, das bei jedem Wolkenbruch droht. Doch die Arbeit kommt nicht voran. Von f\u00fcnfzig geplanten Becken sind gerade drei fertig geworden. In elf Jahren. Den Grund f\u00fcr die Becken m\u00fcssen die Bauern hergeben. Die wollen nicht &#8211; klar. Das Land weggeben, um es zu sch\u00fctzen? Und auch bei den Entw\u00e4sserungskan\u00e4len droht der Kollaps. Vielen fehlt es mittlerweile an nat\u00fcrlichem Gef\u00e4lle, weil sie in den h\u00f6heren Lagen st\u00e4rker absacken als weiter unten. &#8222;Wie bisher nur Gras und M\u00fcll entfernen, die Gr\u00e4ben von Sand befreien: Damit ist&#8217;s nicht mehr getan&#8220;, sagt Kober. Es gibt nur noch eine L\u00f6sung, n\u00e4mlich zwei: &#8222;Entweder aufwendig graben oder das Wasser abpumpen. Schon jetzt werden die Abw\u00e4sser aus H\u00e4usern und Bauernh\u00f6fen abgesaugt.&#8220; Manche Fl\u00e4chen muss man wohl auch dem Moor zur\u00fcckgeben, schiebt er nach. &#8222;Renaturierung&#8220;, nennt er das. Sonst kann die Moorsackung nicht gestoppt werden, sonst tr\u00e4gt der Wind den Torf, sobald er trocken ist, einfach davon. &#8222;Wie w\u00e4re es denn, wenn wir das Moor wieder fluten?&#8220;, frage ich keck. Das wollen nur ein paar \u00d6kos, erwidert er. &#8222;Und was machen wir mit den 14.300 Leuten, die hier wohnen?&#8220;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen packe ich. Abschied bei meiner Wirtshausmutter. Ob ich schon wegd\u00fcrfe? Was gefunden h\u00e4tte?, fragt sie. Das sich aufzuschreiben lohne? Nein, sage ich. Hier gibt&#8217;s keine Geschichten.<\/p>\n<p>[ratings]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einfach mal losfahren. Zu einem Ort, irgendwo, ganz egal. Da wird schon etwas sein. 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