Sachsen, immer wieder Sachsen – warum?

Der Osten ist in aller Empör­ten Mun­de und Sach­sen beson­ders, seit nach der Tötung eines Fami­li­en­va­ters, mut­maß­lich durch Asyl­be­wer­ber, am Ran­de des Chem­nit­zer Stadt­fes­tes nicht nur demons­triert, son­dern auch Gewalt auf die Stra­ße getra­gen wur­de – Ideen­krei­se zu einer seit Jah­ren andau­ern­den Debatte.

CHEMNITZ/DRESDEN. Es ist in der Tat empö­rend, wenn ein Mensch gewalt­sam stirbt und des­sen Tod instru­men­ta­li­siert „Sach­sen, immer wie­der Sach­sen – war­um?“ wei­ter­le­sen

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Der Populist, ein Demokrat?

Der Politikwissenschaftler Dr. Steven Schäller erforscht an der TU Dresden auch den Populismus. Foto: Bildermann.de
Der Poli­to­lo­ge Dr. Ste­ven Schäl­ler erforscht an der TU Dres­den auch den Popu­lis­mus. Foto: Bildermann.de

DRESDEN. Das Schlag­wort vom „Popu­lis­ten“ ist in aller Mun­de. Was den einen als selbst­be­wuss­ter Aus­weis von Volks­nä­he dient, ver­wen­den ande­re gegen sie. Ein Gespräch mit dem Poli­to­lo­gen Ste­ven Schäl­ler von der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den über Freund-Feind-Den­ken auf bei­den Sei­ten, das nur sel­ten eine vor­ur­teils­freie Dis­kus­si­on mög­lich macht.

Wer die öffent­li­che Debat­te ver­folgt, muss zu dem Schluss kom­men: Popu­lis­mus ist gefähr­lich. Warum?

Das liegt im Auge des Betrach­ters. Fakt ist, dass die umgangs­sprach­li­che Ver­wen­dung die­ses Begriffs, gern mit dem Prä­fix „Rechts“, meist dar­auf aus ist, zu dif­fa­mie­ren. Natür­lich sind Wis­sen­schaft­ler auch nur Men­schen, die sich bei ihrer Arbeit, ähn­lich wie Jour­na­lis­ten, oft schwer­tun, die eige­ne Ein­stel­lung außen vor zu las­sen. Das ist das eine. Das ande­re: Den Popu­lis­mus gibt es nicht, also gibt es auch nicht die eine Defi­ni­ti­on „Der Popu­list, ein Demo­krat?“ wei­ter­le­sen

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