Ein beinahe vergessener Bistumspatron

In einem kunst­voll mit Sze­nen aus sei­nem Leben ver­zier­ten Altar-Mar­mor­auf­satz ist der Hei­li­ge Dona­tus im Dom von Arez­zo bei­gesetzt. Die Gebei­ne wur­den 1340 von der alten Kathe­dra­le in die neu errich­te­te über­führt. Foto: Micha­el Kun­ze

Das gro­ße Leid der Men­schen süd­lich der Alpen in der Coro­na-Pan­de­mie lässt auch vie­le hier­zu­lan­de nicht kalt. Doch kaum bekannt ist: Frei­berg weist wie kei­ne ande­re Stadt in der Diö­ze­se Dres­den-Mei­ßen Bezü­ge zu einem Nord­ita­lie­ner auf, der nicht nur ein auch unter Katho­li­ken kaum bekann­ter Für­spre­cher ist, son­dern nach dem in der Sil­ber­stadt etwa der eins­ti­ge Pest­fried­hof benannt wur­de.

FREIBERG/AREZZO. Stadt und Pro­vinz Arez­zo sind wie ande­re in Ober­ita­li­en der­zeit vom Coro­na­vi­rus beson­ders geplagt. Ver­glei­che mit Pest­epi­de­mien kur­sie­ren. Der Fried­hof, auf dem in Frei­berg frü­her Seu­chen­op­fer bei­gesetzt wur­den, trägt den Namen eines Man­nes, der einst in Nord­ita­li­en „Ein bei­na­he ver­ges­se­ner Bis­tums­pa­tron“ wei­ter­le­sen

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Schätze aus alten Kirchenbüchern

Kei­ner kennt sie mehr – doch nun ruft Klaus Röberts Arbeit Hun­der­te mei­ner Vor­fah­ren bis in die 16. Genera­ti­on in Erin­ne­rung. Dank des eins­ti­gen Lan­gen­hes­se­ner Pfar­rers lie­gen 500 Jah­re Fami­li­en­ge­schich­te aus der Regi­on Werdau/Zwickau vor – zusam­men­ge­tra­gen aus Tauf‑, Trau- und Ster­be­re­gis­tern. Ein Streif­zug durch Zei­ten und Sit­ten.

LANGENHESSEN/SCHÖNFELS. Schrift­stel­ler, Adel, „ver­dien­te Ärz­te des Vol­kes“ – Fehl­an­zei­ge. Seit im Jahr 2004 ers­te Abschrif­ten aus Kir­chen­bü­chern der Regi­on „Schät­ze aus alten Kir­chen­bü­chern“ wei­ter­le­sen

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Der Kandidat mit Freiberger Wurzeln

Ende Febru­ar wählt die Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sche Lan­des­kir­che Sach­sens einen neu­en Bischof. Andre­as Beu­chel, Super­in­ten­dent in Mei­ßen, hat sei­nen Hut in den Ring gewor­fen und frü­he Wur­zeln in Frei­berg – eine Rück­schau, 30 Jah­re nach der Deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung.

FREIBERG/DRESDEN. Zehn gute Jah­re sind es gewe­sen, sagt Andre­as Beu­chel über sei­ne Zeit an der Frei­ber­ger Poly­tech­ni­schen Ober­schu­le (POS) “Theo­dor Kör­ner“ „Der Kan­di­dat mit Frei­ber­ger Wur­zeln“ wei­ter­le­sen

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Von Veronika Bellmann zur Alternative, die keine wurde

Dirk Cza­ja hat lan­ge für die Abge­ord­ne­te gear­bei­tet. Nach der Bun­des­tags­wahl ging er zu einem AfD-Neu­ling, ver­ließ im Streit mit dem mit­tel­säch­si­schen CDU-Kreis­chef sei­ne dama­li­ge Par­tei. Nun ist er wie­der bei der alten Che­fin, schließt eines aber aus.

FREIBERG/BERLIN. Wen die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Vero­ni­ka Bell­mann in ihren Mail- und Pres­se­ver­tei­ler auf­ge­nom­men hat, der konn­te „Von Vero­ni­ka Bell­mann zur Alter­na­ti­ve, die kei­ne wur­de“ wei­ter­le­sen

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Dem Erbgut des Adels auf der Spur

Vor Jah­ren haben Mün­che­ner For­scher auf dem Erd­manns­dor­fer Fried­hof in Mit­tel­sach­sen Grä­ber geöff­net. Seit­her lau­fen mole­ku­lar­ge­ne­ti­sche Unter­su­chun­gen. War­um – und was wur­de bis­lang her­aus­ge­fun­den? Eine lan­ge Geschich­te, die ihren Ursprung unweit von Ingol­stadt hat.

ERDMANNSDORF/MÜNCHEN. Als im Juni 2013 ein Team von Münch­ner Medi­zi­nern auf dem Erd­manns­dor­fer „Dem Erb­gut des Adels auf der Spur“ wei­ter­le­sen

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„Man darf kein Publikum unterschätzen“

AUGUSTUSBURG/BERLIN. Schon vor zwei Jah­ren ist die Solo­vio­li­nis­tin Liv Mig­dal auf der Wald­büh­ne in Augus­tus­burg (Kreis Mit­tel­sach­sen) auf­ge­tre­ten und wur­de sei­ner­zeit eupho­risch vom Publi­kum gefei­ert. In Aue war sie in die­ser Sai­son bei der Erz­ge­bir­gi­schen Phil­har­mo­nie zu hören. „„Man darf kein Publi­kum unter­schät­zen““ wei­ter­le­sen

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Der Leuchtturm

Jus­tus Geil­hu­fe ist 2,02 Meter groß, 28 Jah­re jung und durch­läuft seit Herbst in Oeder­an sei­ne Aus­bil­dung zum Pfar­rer. Nur rund ein Vier­tel der Sach­sen sind Chris­ten. Was treibt ihn an?

OEDERAN/FREIBERG/GERINGSWALDE. Die Schu­he sind blank geputzt, dazu Hemd und Jackett, den Schal dar­über läs­sig um den Hals geschlun­gen – so grüßt er herz­lich mit Hand­schlag vor dem Tor der Oederaner „Der Leucht­turm“ wei­ter­le­sen

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Nach Eklat: Katholiken im Dialog mit sächsischem Linke-Fraktionschef

Differenzen behutsam vorgetragen: Der Landesvorsitzende der Partei Die Linke, Rico Gebhardt (2. v. l.), diskutierte am 8. Mai 2019 auf Schloss Rochlitz mit dem Leiter des Katholischen Büros des Bistums Dresden-Meißen, Daniel Frank, sowie Benediktiner-Pater Ansgar Orgaß vom Priorat Wechselburg. Foto: Michael Kunze
Dif­fe­ren­zen zum Ver­hält­nis von Staat und Kir­che behut­sam aus­ge­tra­gen: Der säch­si­sche Land­tags­frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Par­tei Die Lin­ke, Rico Geb­hardt (2. v. l.), dis­ku­tier­te am 8. Mai 2019 auf Schloss Roch­litz mit dem Lei­ter des Katho­li­schen Büros, Dani­el Frank (2. v. r.), sowie Bene­dik­ti­ner-Pater Ans­gar Orgaß (r.). Es mode­rier­te Dani­el Hein­ze (Radio PSR). Foto: Micha­el Kun­ze

Wie viel Kir­che braucht das Land? Dar­über ist auf dem „Sach­sen-Sofa“ in Schloss Roch­litz dis­ku­tiert wor­den. Ohne einen Streit im Janu­ar hät­te es die Ver­an­stal­tung wohl nicht gege­ben.

ROCHLITZ. Dass nun in der mit knapp 50 Gäs­ten gut gefüll­ten Fürs­ten­stu­be des Roch­lit­zer Schlos­ses Rico Geb­hardt, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der Links­par­tei im Säch­si­schen Land­tag, Pater Ans­gar Orgaß, Bene­dik­ti­ner­mönch in Wech­sel­burg, sowie „Nach Eklat: Katho­li­ken im Dia­log mit säch­si­schem Lin­ke-Frak­ti­ons­chef“ wei­ter­le­sen

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„Dass wir alles gut überstanden haben, war ein Wunder“

WECHSELBURG/MARBELLA. 2710 Kilo­me­ter und 26 Stun­den Auto­fahrt sind es von Wech­sel­burg, wo Rudolf Graf von Schön­burg im Sep­tem­ber 1932 auf dem Schloss sei­ner Fami­lie gebo­ren wur­de, nach Mar­bel­la, der nahe Gibral­tar gele­ge­nen spa­ni­schen Stadt am Mit­tel­meer. Dort lebt er seit 1956. Elf Jah­re zuvor floh der damals Zwölf­jäh­ri­ge mit Geschwis­tern und Mut­ter vor der Roten Armee aus der Hei­mat. Im Tele­fon­ge­spräch berich­tet er von sei­nen Erleb­nis­sen vor 74 Jah­ren.

Wann genau muss­ten Sie 1945 auf­bre­chen?

Am 18. Mai, bald nach Kriegs­en­de, fuhr ein sowje­ti­scher Pri­vat­wa­gen am Schloss in Wech­sel­burg vor „„Dass wir alles gut über­stan­den haben, war ein Wun­der““ wei­ter­le­sen

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Vom tanzenden Faun und der Brikettgabel

Auf Schloss Rochsburg zeigt Restaurator Thomas Heinicke bis November die von ihm und seiner Frau kuratierte Ausstellung "Das geschundene Kunstwerk" - darunter auch die Lehne eines vormals im Besitz der Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt befindlichen Stuhles im Stile des Empire. Foto: Michael Kunze
Schloss Rochs­burg zeigt die von Restau­ra­tor Tho­mas Hei­ni­cke und sei­ner Frau kura­tier­te Aus­stel­lung „Das geschun­de­ne Kunst­werk“ – dar­in auch die Leh­ne eines vor­mals im Besitz der aus Chem­nitz stam­men­den Bau­haus-Künst­le­rin Mari­an­ne Brandt befind­li­chen Stuh­les im Sti­le des Empi­re, den sie einst Hei­ni­ckes Leh­rer Hans Brock­ha­ge (1925–2009) ver­mach­te. Foto: Micha­el Kun­ze

Schloss Rochs­burg zeigt Kunst­wer­ke, eini­ge 500 Jah­re alt, deren Prä­sen­ta­ti­on ande­re Muse­en ablehn­ten: Die ab 13. April zu sehen­den Stü­cke sind von Zeit, Mensch und Natur teils arg geschun­de­ne. Dar­aus aber erwächst ihre Kraft.

ROCHSBURG. Das Ant­litz des Bischofs ist ent­zweit. Von der Mitra, der Bischofs­müt­ze, über die Stirn, dann rechts der Nase hin­ab „Vom tan­zen­den Faun und der Bri­kett­ga­bel“ wei­ter­le­sen

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„Das gab es bei den Medici und auch bei den Einsiedels“

Reges Interesse bei der Vernissage zur Ausstellung "Die Einsiedels und die Vogels" am 4. April 2019 auf Schloss Wolkenburg, nordwestlich von Chemnitz. Bis 18. August werden insbesondere Porträts gezeigt. Foto: Michael Kunze
Reges Inter­es­se bei der Ver­nis­sa­ge zur Aus­stel­lung „Die Ein­sie­dels und die Vogels“ am 4. April 2019 auf Schloss Wol­ken­burg, nord­west­lich von Chem­nitz. Bis 18. August wer­den ins­be­son­de­re Por­träts gezeigt. Foto: Micha­el Kun­ze

Die einen mal­ten, die andern kauf­ten die Bil­der – zwei Genera­tio­nen hielt das unge­wöhn­li­che Ver­hält­nis zwi­schen der von den Wet­ti­nern geadel­ten Künst­ler­fa­mi­lie Vogel und den Gra­fen von Ein­sie­del. Eine vom Ber­li­ner Kunst­his­to­ri­ker Gerd-Hel­ge Vogel kura­tier­te Aus­stel­lung auf Schloss Wol­ken­burg setzt es in Sze­ne.

WOLKENBURG. Bei­na­he vier­zig Ölge­mäl­de, Koh­le­zeich­nun­gen, Gra­fi­ken, dazu Doku­men­te zeigt die am Don­ners­tag­abend auf Schloss Wol­ken­burg „„Das gab es bei den Medi­ci und auch bei den Ein­sie­dels““ wei­ter­le­sen

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Mit punktgenauer Hitze gegen Plastikberge

Die Ver­pa­ckungs­in­dus­trie woll­te sie anfangs nicht. Des­halb haben For­scher mit ihrer Kunst­stoff­tech­no­lo­gie die Fir­ma Watt­tron gegrün­det – und eine ande­re Bran­che ins Boot geholt.

FREITAL. Wie sich der Kunst­stoff­ver­brauch ver­rin­gern lässt, ist eines der For­schungs­fel­der der Ver­pa­ckungs­in­dus­trie. Das dach­ten sich vor Jah­ren vier Wis­sen­schaft­ler in Dres­den. Doch weit gefehlt: Denn als die sei­ner­zeit am dor­ti­gen „Mit punkt­ge­nau­er Hit­ze gegen Plas­tik­ber­ge“ wei­ter­le­sen

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Suchen nach Beckett

Im Gespräch mit dem Chefredakteur der Literaturzeitschrift "Sinn und Form", Matthias Weichelt: Samuel Becketts Übersetzerin Erika Tophoven am 8. September 2018 im Rußwurmschen Herrenhaus zu Breitungen/Werra. Foto: Michael Kunze
Im Gespräch mit dem Chef­re­dak­teur der Lite­ra­tur­zeit­schrift „Sinn und Form“, Mat­thi­as Wei­chelt: Samu­el Becketts Über­set­ze­rin Eri­ka Topho­ven am 8. Sep­tem­ber 2018 im Ruß­wurm­schen Her­ren­haus zu Breitungen/Werra. Foto: Micha­el Kun­ze

Mona­te­lang hat der spä­te­re Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger 1936/37 Deutsch­land durch­streift – eine deut­sche Aus­ga­be der Rei­se­ta­ge­bü­cher fehlt aber noch. Bekannt ist, dass er in Leip­zig und Dres­den war. Sei­ne Über­set­ze­rin gab nun mehr preis über den Auf­ent­halt in Sach­sen.

FREIBERG/BREITUNGEN. Sechs Mona­te lang ist der sei­ner­zeit noch unbe­kann­te Samu­el Beckett vom Herbst 1936 an durch Deutsch­land gestreift, bis er im April des Fol­ge­jah­res nach Irland zurück­kehr­te. Von sei­nem 1953 urauf­ge­führ­ten „Suchen nach Beckett“ wei­ter­le­sen

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Nah an den Menschen

Pater Ansgar Orgaß vom Wechselburger Benediktinerpriorat bei einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Rochlitzer Schlossplatz im Jahr 2015. Foto: privat
Pater Ans­gar Orgaß vom Wech­sel­bur­ger Bene­dik­ti­ner­prio­rat bei einem öku­me­ni­schen Got­tes­dienst auf dem Roch­lit­zer Schloss­platz im Jahr 2015. Foto: pri­vat

Was Mit­tel­sach­sen über ihren Land­kreis sagen, der vor zehn Jah­ren gegrün­det wor­den ist. Heu­te: Pater Ans­gar, Bene­dik­ti­ner­mönch und katho­li­scher Pfar­rer von Wech­sel­burg und Burg­städt.

WECHSELBURG. 25 Jah­re ist Pater Ans­gar im August in Wech­sel­burg zu Hau­se, mit weni­gen Unter­bre­chun­gen – etwa für sein Theo­lo­gie­stu­di­um Anfang der 1990er-Jah­re. Seit 2010 lei­tet der Bene­dik­ti­ner­mönch die hie­si­ge katho­li­sche Pfar­rei, zu der seit 2005 auch Burg­städt gehört. Die Zusam­men­le­gung der vor­mals selbst­stän­di­gen Land­krei­se in meh­re­ren Etap­pen zu einem gro­ßen hat er daher mit­er­lebt.

Die jüngs­te Ver­wal­tungs­re­form, die lan­ge die Gemü­ter erreg­te, ließ ihn den­noch eini­ger­ma­ßen unge­rührt. Zwar ste­hen auch die Struk­tu­ren der katho­li­schen Kir­che man­gels jun­ger Pfar­rer und wegen schrump­fen­der Gläu­bi­gen­zahl unter Druck – auf dem Gebiet der Pfar­rei sei­en nur etwa 1,8 Pro­zent der Bür­ger Katho­li­ken, sach­sen­weit sind es knapp 4 Pro­zent. Zur Kreis­ge­biets­re­form stand das aber in kei­ner Ver­bin­dung. „Nah an den Men­schen“ wei­ter­le­sen

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Als die LPG das Kloster abreißen wollte

Im einstigen Nonnenkloster im Crimmitschauer Ortsteil Frankenhausen wurde bis zur Reformation nach den Regeln der Zisterzienser gelebt, obwohl es nie dem Orden angehörte. Foto: Michael Kunze
Im 1276 vom Wet­ti­ner Diet­rich von Lands­berg gestif­te­ten Non­nen­klos­ter im Crim­mit­schau­er Orts­teil Fran­ken­hau­sen wur­de bis zur Refor­ma­ti­on nach den Regeln der Zis­ter­zi­en­ser gelebt, obwohl es nie dem Orden ange­hör­te, son­dern dem Naum­bur­ger Bischof unter­stand. Foto: Micha­el Kun­ze

Im süd­west­säch­si­schen Fran­ken­hau­sen machen sich Bür­ger seit 1985 für den Erhalt eines Klein­ods stark, das zur Pil­ger­her­ber­ge aus­ge­baut wer­den soll. Dabei soll­te es in der DDR zunächst einer Groß­kü­che wei­chen.

FRANKENHAUSEN. Bis die Pil­ger­her­ber­ge an einem der Aus­läu­fer des säch­si­schen Jakobs­wegs bezugs­fer­tig ist, geht noch Zeit ins Land, sagt Lutz Kretz­sch­mar, wäh­rend er vor dem Gebäu­de steht, in dem sie unter­kom­men soll. Als „Als die LPG das Klos­ter abrei­ßen woll­te“ wei­ter­le­sen

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Sie lebte in der DDR, er in Südfrankreich – Brieffreunde begegnen sich nach knapp 60 Jahren erstmals

Erst nach knapp 60 Jahren sahen sie sich erstmals: die langjährige Gitarrelehrerin an der Städtischen Musikschule Chemnitz, Ute Loos, und ihr Brieffreund aus den 1950ern, Claude Michel. Links im Bild: Michels Ehefrau Marie-Catherine. Beide wohnen in Südfrankreich. Foto: Michael Kunze
Erst nach knapp 60 Jah­ren sahen sie sich erst­mals: die lang­jäh­ri­ge Gitar­re­leh­re­rin an der Städ­ti­schen Musik­schu­le Chem­nitz, Ute Loos, und ihr Brief­freund aus den 1950ern, Clau­de Michel. Links im Bild: Michels Ehe­frau Marie-Cathe­ri­ne. Bei­de woh­nen in Süd­frank­reich. Foto: Micha­el Kun­ze

44 Jah­re lang hat Ute Loos an der Chem­nit­zer Musik­schu­le Gitar­re unter­rich­tet. In den 1950ern ver­band sie mit Clau­de Michel aus Süd­frank­reich eine Brief­freund­schaft. Doch begeg­net sind die bei­den sich nie – bis ein Zei­tungs­ar­ti­kel alles ver­än­der­te.

CHEMNITZ/OBERGNEUS. 74 Jah­re alt ist die gebür­ti­ge Hohen­stein-Ernst­tha­le­rin Ute Loos mitt­ler­wei­le, Clau­de Michel aus Mil­haud in Süd­frank­reich „Sie leb­te in der DDR, er in Süd­frank­reich – Brief­freun­de begeg­nen sich nach knapp 60 Jah­ren erst­mals“ wei­ter­le­sen

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Zu Besuch in der Hostienbäckerei

Mit einer durch Fußdruck zu betätigenden Stanze werden die einzelnen Hostien in der Bäckerei der Dresdener Diakonissen aus einer Teigplatte herausgelöst. Foto: Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden
Mit einer durch Fuß­druck zu betä­ti­gen­den Stan­ze wer­den die ein­zel­nen Hos­ti­en in der Bäcke­rei der Dres­de­ner Dia­ko­nis­sen aus einer Teig­plat­te her­aus­ge­löst. Foto: Ev.-Luth. Dia­ko­nis­sen­an­stalt Dres­den

Geleb­te Öku­me­ne: Die Dia­ko­nis­sen in der Dres­de­ner Neu­stadt zäh­len auch Pries­ter zu ihren Kun­den.

DRESDEN. Seit dem Jahr 1866 backen die evan­ge­li­schen Dia­ko­nis­sen­schwes­tern in der Dres­de­ner Neu­stadt Hos­ti­en. Die Bäcke­rei befin­det sich inmit­ten eines weit­läu­fi­gen Kran­ken­haus­ge­län­des mit Betreu­tem Woh­nen und Kir­che, nur „Zu Besuch in der Hos­ti­en­bä­cke­rei“ wei­ter­le­sen

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Heute wird Helmut Kohl beigesetzt – Was Sachsen mit ihm verbinden

Für die einen war er der Kanz­ler der Ein­heit, ande­re hat der Tod des Schau­spie­lers Bud Spen­cer vor einem Jahr mehr berührt. Eine nicht-reprä­sen­ta­ti­ve Umfra­ge.

FLÖHA. Eigent­lich redet Gun­da Rös­tel, die frü­he­re Bun­des­spre­che­rin von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, seit ihrem Wech­sel in die Wirt­schaft vor 17 Jah­ren nicht mehr öffent­lich über Poli­tik. Bei Alt­kanz­ler Hel­mut Kohl, der am 16. Juni in Lud­wigs­ha­fen starb „Heu­te wird Hel­mut Kohl bei­gesetzt – Was Sach­sen mit ihm ver­bin­den“ wei­ter­le­sen

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Kapsel auf mittelsächsischem Dorfkirchturm gibt ideellen Schatz preis

Die Hohl­ku­gel unter­halb des Turm­kreu­zes in Erd­manns­dorf ist bei der gegen­wär­ti­gen Sanie­rung geöff­net wor­den. Offen­bar wur­de dabei auch eine spre­chen­de Erin­ne­rung an die poli­ti­schen Ver­hält­nis­se der frü­hen DDR-Jah­re.

ERDMANNSDORF. Nur weni­ge Tage ist es her, als Dach­de­cker, Ange­hö­ri­ge der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Kirch­ge­mein­de und Pfar­rer Uwe Wink­ler einen klei­nen Schatz aus der Kap­sel unter dem Kirch­turm­kreuz in Erd­manns­dorf zogen. „Eigent­lich „Kap­sel auf mit­tel­säch­si­schem Dorf­kirch­turm gibt ideel­len Schatz preis“ wei­ter­le­sen

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Ein Hochhaus als Gesamtkunstwerk

Das Chem­nit­zer Cam­mann-Gebäu­de ist nicht irgend­ei­ne Immo­bi­lie. Vom heu­te fast ver­ges­se­nen Werk­bund-Archi­tek­ten Wil­ly Schö­ne­feld Mit­te der Zwan­zi­ger ent­wor­fen, ist es als ers­tes Hoch­haus der Stadt ein Ort, der Geschich­te schrieb – wie die Fir­ma, die hier einst resi­dier­te.

CHEMNITZ. Über­wäl­ti­gend ist der Blick von einer der Dach­ter­ras­sen im fünf­ten und sie­ben­ten Stock. Für den eins­ti­gen Ravens­bur­ger Peter Wald­vo­gel gehört er zum All­tag. Als er 1993 das Cam­mann-Hoch­haus in „Ein Hoch­haus als Gesamt­kunst­werk“ wei­ter­le­sen

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