Das Schloss des Ministers

Das Erd­manns­dor­fer Anwe­sen durch­we­hen 800 Jah­re Geschich­te. Heu­te aber liegt es im Dorn­rös­chen­schlaf. Dabei brach­te eine Besit­zer­fa­mi­lie den Schöp­fer des Wör­lit­zer Parks her­vor, aus einer ande­ren stammt Hein­rich Schütz, und eine drit­te misch­te ganz oben in der Poli­tik mit.

ERDMANNSDORF. Eini­ge Fan­ta­sie muss schon auf­brin­gen, wer sich das heu­te bau­fäl­li­ge Schloss im Augus­tus­bur­ger Orts­teil Erd­manns­dorf als das aus­ma­len will, was es einst war: der idyl­lisch ober­halb „Das Schloss des Minis­ters“ wei­ter­le­sen

Sha­re this:
Share this page via Email Share this page via Facebook Share this page via Twitter

Volkswirt: „Häuser im Bauhausstil werden Problemimmobilien der 2030er-Jahre“

Flachdächer und eintönige Fassaden dominieren: zwei Häuer im Bauhausstil im Dresdener Stadtteil Blasewitz. Wie vielerorts schließen sie hier Baulücken, umgeben fast durchweg von traditioneller Bebauung. Foto: Michael Kunze
Flach­dä­cher und ein­tö­ni­ge Fas­sa­den domi­nie­ren: zwei Häu­er im Bau­haus­stil im Dres­de­ner Stadt­teil Bla­se­witz. Wie vie­ler­orts schlie­ßen sie hier Bau­lü­cken, umge­ben fast durch­weg von tra­di­tio­nell errich­te­ten Häu­sern mit Spitz­dach und rei­cher geglie­der­ten Fas­sa­den. Foto: Micha­el Kun­ze

CHEMNITZ/DRESDEN. Archi­tek­tur schafft Lebens­qua­li­tät – so lau­tet zumin­dest das Mot­to des Tages der Archi­tek­tur Ende Juni in Sach­sen. Doch in der Rea­li­tät herrscht bei Ein- und Mehr­fa­mi­li­en­haus­neu­bau­ten seit Jah­ren der Bau­haus­ty­pus vor. Meist hat er gro­ße Fens­ter, eine wei­ße Fas­sa­de, dazu ein Flach­dach. Ein Gespräch mit dem Volks­wirt Fried­rich Thie­ßen von der TU Chem­nitz, der mit sei­nen Mit­ar­bei­tern vier Befra­gun­gen in vier Städ­ten „Volks­wirt: „Häu­ser im Bau­haus­stil wer­den Pro­blem­im­mo­bi­li­en der 2030er-Jah­re““ wei­ter­le­sen

Sha­re this:
Share this page via Email Share this page via Facebook Share this page via Twitter

Ein Hochhaus als Gesamtkunstwerk

Das Chem­nit­zer Cam­mann-Gebäu­de ist nicht irgend­ei­ne Immo­bi­lie. Vom heu­te fast ver­ges­se­nen Werk­bund-Archi­tek­ten Wil­ly Schö­ne­feld Mit­te der Zwan­zi­ger ent­wor­fen, ist es als ers­tes Hoch­haus der Stadt ein Ort, der Geschich­te schrieb – wie die Fir­ma, die hier einst resi­dier­te.

CHEMNITZ. Über­wäl­ti­gend ist der Blick von einer der Dach­ter­ras­sen im fünf­ten und sie­ben­ten Stock. Für den eins­ti­gen Ravens­bur­ger Peter Wald­vo­gel gehört er zum All­tag. Als er 1993 das Cam­mann-Hoch­haus in „Ein Hoch­haus als Gesamt­kunst­werk“ wei­ter­le­sen

Sha­re this:
Share this page via Email Share this page via Facebook Share this page via Twitter

Magdeburg, 6. Dezember 2013

Eigent­lich auf dem Weg nach Ham­burg, zwingt mich der – wie es in den Nach­rich­ten hieß: „orkan­ar­ti­ge“ – Sturm zu einem Zwi­schen­halt im eins­ti­gen Zen­trum der Otto­nen an der Elbe. Nach unru­hi­ger Nacht mache ich mich auf den Weg ins Stadtin­ne­re, das von zwei Bau­ten beson­ders domi­niert wird: natür­lich vom ers­ten goti­schen Dom auf deut­schem Boden, der Grab­le­ge des ers­ten deut­schen Kai­sers, eben­so „Mag­de­burg, 6. Dezem­ber 2013“ wei­ter­le­sen

Sha­re this:
Share this page via Email Share this page via Facebook Share this page via Twitter