Das Schwarze Brett fürs Handy

Silicon Valley von Chemnitz: Die Softwareschmiede Staffbase setzt auf tierischen Beistand. Wichtiger aber: Sie hat eine App entwickelt, mit der auch Beschäftigte erreicht werden können, die keinen PC-Arbeitsplatz haben. Foto: Michael Kunze
Sili­con Val­ley in Chem­nitz: Die Soft­ware­fir­ma Staff­ba­se um Geschäfts­füh­rer Mar­tin Böh­rin­ger setzt auf tie­ri­schen Bei­stand. Wich­ti­ger aber: Sie hat eine neu­ar­ti­ge Web­an­wen­dung ent­wi­ckelt. Foto: Micha­el Kun­ze

Nicht jeder Mit­ar­bei­ter hat Lap­top oder PC am Arbeits­platz. Erreich­bar ist er den­noch – dank einer App der Chem­nit­zer Soft­ware­schmie­de Staff­ba­se.

CHEMNITZ. Das eige­ne Fir­men­lo­go neben Whats­app auf den Pri­vat-Smart­pho­nes der Beleg­schaft – wie das geht? Die Ant­wort dürf­te man­chem Unter­neh­mens­chef auch Lösun­gen für ande­re Her­aus­for­de­run­gen „Das Schwar­ze Brett fürs Han­dy“ wei­ter­le­sen

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Ein zäher Patient

Wer ist der letzte, der das Welterlebnis sucht wie Neuigkeiten über Vertrautes in seiner Umgebung? Auf Papier. Der Journalist Michael Angele spürt dem alten Zeitungsleser nach. Und dem, was mit ihm sterben könnte. Sehnsüchtig, aber ohne Wehmut. Foto: Michael Kunze
Wer ist der letz­te, der das Welt­erleb­nis sucht wie Neu­ig­kei­ten über Ver­trau­tes in sei­ner Umge­bung? Auf Papier. Der Jour­na­list Micha­el Ange­le spürt dem alten Zei­tungs­le­ser nach. Und dem, was mit ihm ster­ben könn­te. Sehn­süch­tig, aber ohne Weh­mut. Foto: Micha­el Kun­ze

Der Jour­na­list Micha­el Ange­le hat ein Buch über Zei­tungs­le­ser geschrie­ben, die der papier­nen Form den Vor­zug geben. Und über das Zei­tungs­ster­ben. Her­aus­ge­kom­men ist ein Plä­doy­er gegen inhalt­li­che Ver­fla­chung und das Vul­gä­re in Neu­en Medi­en.

CHEMNITZ. Eine Zei­tung war Zugang zur Welt, ein Stück Hei­mat auch – bis hin zum rascheln­den Geräusch beim Umblät­tern der Sei­ten – und gleich­zei­tig

„Ein zäher Pati­ent“ wei­ter­le­sen

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Bestellt – getragen – zurückgeschickt

Online-Händ­ler grei­fen bei zu vie­len Rück­sen­dun­gen mit­un­ter zu rigo­ro­sen Metho­den. Doch auch Kun­den sind oft dreist.

CHEMNITZ/DRESDEN. Das Hemd beim Inter­net-Händ­ler bestel­len, dazu Hose oder Jackett – zur Sicher­heit in drei, vier Grö­ßen auf ein­mal, damit eine passt. So sieht der All­tag aus im Online-Geschäft, das ohne Umklei­de­ka­bi­nen „Bestellt – getra­gen – zurück­ge­schickt“ wei­ter­le­sen

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Lücken und Tendenzen statt Lügen und Gleichschaltung

Uwe Krügers Buch über deutsche Leitmedien ist im C.-H.-Beck-Verlag erschienen. Cover: Verlag.
Uwe Krü­gers Buch über deut­sche Leit­me­di­en ist im C.-H.-Beck-Verlag erschie­nen. Cover: Ver­lag.

Der Leip­zi­ger Jour­na­list und Poli­to­lo­ge Uwe Krü­ger hat ein Buch geschrie­ben über die deut­sche Medi­en­land­schaft und deren Ver­hält­nis zu Lesern, Hörern, Zuschau­ern. Es ist die Geschich­te einer Ver­trau­ens­kri­se mit viel­fäl­ti­gen Ursa­chen.

CHEMNITZ. „Dass in den Medi­en gelo­gen wird, ist an der Tages­ord­nung“, schrieb mir kürz­lich ein Freund. End­zwan­zi­ger und TU-Frei­berg-Absol­vent. Poly­glott, intel­li­gent, attrak­tiv. Kei­ner, der es zu nichts gebracht hät­te, der mit dem Leben hadert. Statt­des­sen pos­tet er auf Face­book Fotos von Tür­kei­ur­lau­ben, von Besu­chen mit Freun­den in der tsche­chi­schen In-Metro­po­le Prag oder sol­che, die er im Hub­schrau­ber schießt, wäh­rend der über den Grand Can­yon fliegt.

Wie begrün­det er aber den sei­ner Mei­nung nach durch nam­haf­te Medi­en ver­ur­sach­ten Ver­trau­ens­bruch? „Weil sie nicht aus­ge­wo­gen berich­ten“, so der jun­ge Mann – und nennt den Irak­krieg als Bei­spiel oder Berich­te über den Gad­da­fi-Sturz in Liby­en, die Lage in Syri­en, den Ukrai­ne­kon­flikt. Stän­dig wer­de auf angeb­li­che Russ­land­ver­ste­her wie „Lücken und Ten­den­zen statt Lügen und Gleich­schal­tung“ wei­ter­le­sen

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Dresden, 25. Juni 2015

Sein im Face­book-Zeit­al­ter: Fünf Mona­te hat es M. B. aus­ge­hal­ten – so lan­ge war er vom sozia­len Netz­werk Face­book absti­nent, pos­te­te kei­nen Kom­men­tar, kein Foto. Fünf Mona­te nicht bei Face­book, das ent­spricht ver­mut­lich in etwa fünf Jah­ren von …, ich weiß nicht was. In die­ser Zeit: ein rie­sen­gro­ßes Opfer! Oder nicht? Ob er ein ande­rer Mensch sei, frag­te ich, nach­dem ich fest­stell­te, er ist wie­der aktiv. Oder gar über­haupt wie­der Mensch – ohne dar­über nach­zu­den­ken, was er sonst wäh­rend der „Dres­den, 25. Juni 2015“ wei­ter­le­sen

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Klartext, bitte!

Jour­na­lis­ten sol­len prä­zi­se und ver­ständ­lich schrei­ben. Oft gelingt ihnen das nicht (mehr). Weil die Zeit fehlt, eige­ne Tex­te zu über­ar­bei­ten, oder es an Fer­tig­kei­ten man­gelt. Aber auch, weil sie mit der Spra­che von Drit­ten umge­hen müs­sen, die sie gern um Unkla­ren las­sen.

„Stän­dig“ ste­hen sie „unter dem Ein­fluss der Spra­che ande­rer“, schreibt der Medi­en­ana­ly­ti­ker Jürg Häu­ser­mann. Denn mit Tex­ten, mit Wor­ten Drit­ter umzu­ge­hen – von Poli­ti­kern wie Unter­neh­mern, Wis­sen­schaft­lern, Haus­män­nern und Tief­see­tau­che­rin­nen, Mode­schöp­fern oder Ter­ro­ris­ten, von Jun­gen und Alten, Mut­ter­sprach­lern und Zuwan­de­rern –, das ist die Auf­ga­be von Jour­na­lis­ten. Wer da was sagt oder schreibt, vor wel­chem Hin­ter­grund „Klar­text, bit­te!“ wei­ter­le­sen

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Dresden, 5. Februar 2014

Fast auf den Tag genau zehn Jah­re ist es her, als am 4. Febru­ar 2004 der Ame­ri­ka­ner Mark Zucker­berg Face­book grün­de­te. Vor­erst im eng­lisch­spra­chi­gen Raum aktiv, fand es bald auch mit einer deutsch­spra­chi­gen Ver­si­on regen Zuspruch. Deut­lich mehr als eine Mil­li­ar­de Nut­zer sind mitt­ler­wei­le rund um den Glo­bus in dem sozia­len Inter­net-Netz­werk regis­triert. Auf den deut­schen Pen­dants meinVZ und „Dres­den, 5. Febru­ar 2014“ wei­ter­le­sen

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Aus dem Chemnitzer Osten in die Datenwolke

Mar­tin Böh­rin­ger und sei­ne Mit­strei­ter arbei­ten an unter­neh­mens­in­ter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­en.

CHEMNITZ. Am Anfang stand die Cloud, die Daten­wol­ke des Inter­nets – „und ein Abbruch­haus im Chem­nit­zer Osten“, fügt Mar­tin Böh­rin­ger hin­zu. Dort näm­lich fan­den der 28-Jäh­ri­ge und sei­ne drei Mit­strei­ter zunächst Unter­schlupf, als sie im „Aus dem Chem­nit­zer Osten in die Daten­wol­ke“ wei­ter­le­sen

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„Brauchbare Dinge landen nicht im Müll“

Das gute Gefühl der Kun­den, wenn sie ihre Bücher oder CDs ein­schi­cken, hilft dem Wie­der­ver­käu­fer Momox.

LEIPZIG. Wer zu Momox in den Nor­den Leip­zigs gelan­gen will, muss auf den Schrift­zug des eins­ti­gen Ver­sand­händ­lers Quel­le ach­ten. Denn das Hoch­re­gal­la­ger „„Brauch­ba­re Din­ge lan­den nicht im Müll““ wei­ter­le­sen

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