Als die LPG das Kloster abreißen wollte

Im einstigen Nonnenkloster im Crimmitschauer Ortsteil Frankenhausen wurde bis zur Reformation nach den Regeln der Zisterzienser gelebt, obwohl es nie dem Orden angehörte. Foto: Michael Kunze
Im 1276 vom Wet­ti­ner Diet­rich von Lands­berg gestif­te­ten Non­nen­klos­ter im Crim­mit­schau­er Orts­teil Fran­ken­hau­sen wur­de bis zur Refor­ma­ti­on nach den Regeln der Zis­ter­zi­en­ser gelebt, obwohl es nie dem Orden ange­hör­te, son­dern dem Naum­bur­ger Bischof unter­stand. Foto: Micha­el Kun­ze

Im süd­west­säch­si­schen Fran­ken­hau­sen machen sich Bür­ger seit 1985 für den Erhalt eines Klein­ods stark, das zur Pil­ger­her­ber­ge aus­ge­baut wer­den soll. Dabei soll­te es in der DDR zunächst einer Groß­kü­che wei­chen.

FRANKENHAUSEN. Bis die Pil­ger­her­ber­ge an einem der Aus­läu­fer des säch­si­schen Jakobs­wegs bezugs­fer­tig ist, geht noch Zeit ins Land, sagt Lutz Kretz­sch­mar, wäh­rend er vor dem Gebäu­de steht, in dem sie unter­kom­men soll. Als „Als die LPG das Klos­ter abrei­ßen woll­te“ wei­ter­le­sen

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Das Schloss des Ministers

Das Erd­manns­dor­fer Anwe­sen durch­we­hen 800 Jah­re Geschich­te. Heu­te aber liegt es im Dorn­rös­chen­schlaf. Dabei brach­te eine Besit­zer­fa­mi­lie den Schöp­fer des Wör­lit­zer Parks her­vor, aus einer ande­ren stammt Hein­rich Schütz, und eine drit­te misch­te ganz oben in der Poli­tik mit.

ERDMANNSDORF. Eini­ge Fan­ta­sie muss schon auf­brin­gen, wer sich das heu­te bau­fäl­li­ge Schloss im Augus­tus­bur­ger Orts­teil Erd­manns­dorf als das aus­ma­len will, was es einst war: der idyl­lisch ober­halb „Das Schloss des Minis­ters“ wei­ter­le­sen

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Luthers Retter buhlte um Chemnitzer Klosterpfründe

Bis 1540/41 eine wohlhabende Benediktinerabtei, von der aus im 12. Jahrhundert Chemnitz gegründet wurde, heute ein Museum für gotische Kunst. Foto: Michael Kunze
Bis 1540/41 eine wohl­ha­ben­de Bene­dik­ti­ner­ab­tei, von der aus im 12. Jahr­hun­dert Chem­nitz gegrün­det wur­de: Auf dem heu­ti­gen Schloß­berg ist ein Muse­um für goti­sche Kunst in der frü­he­ren Klau­sur unter­ge­bracht, dahin­ter die evan­ge­li­sche Pfarr- und eins­ti­ge Klos­ter­kir­che. Foto: Micha­el Kun­ze

Ohne die Bene­dik­ti­ner, die sich vor 874 Jah­ren auf dem heu­ti­gen Schloß­berg nie­der­lie­ßen, wäre die süd­west­säch­si­sche Stadt damals nicht ent­stan­den. Eine Tagung wid­me­te sich nun der Abtei, um mehr als 400 Jah­re vor­re­for­ma­to­ri­scher His­to­rie zu wür­di­gen. Dabei sorg­te ein Wis­sen­schaft­ler aus­ge­rech­net für einen klei­nen Pau­ken­schlag der Refor­ma­ti­ons­ge­schichts­schrei­bung.

CHEMNITZ. Was der Sprach- und Lite­ra­tur­his­to­ri­ker Chris­toph Fas­ben­der (TU Chem­nitz) am Wochen­en­de „Luthers Ret­ter buhl­te um Chem­nit­zer Klos­ter­pfrün­de“ wei­ter­le­sen

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Der Revolutionär

Die einen widmeten ihm Denkmäler, die andern sahen dunkle Wolken mit dem Wittenberger aufkommen: Martin Luther taugte wurde und wird für vieles instrumentalisiert, legte dafür aber selbst die Grundlagen. Das Bild des "Reformators" hat Kratzer, die nicht wenige im Jahr des Reformationsgedenkensabdecken möchten. Foto: Michael Kunze
Die einen wid­me­ten ihm Denk­mä­ler, die andern sahen dunk­le Wol­ken mit dem Wit­ten­ber­ger auf­kom­men: Mar­tin Luther wur­de und wird für vie­les instru­men­ta­li­siert, leg­te dafür aber selbst die Grund­la­gen. Foto: Micha­el Kun­ze

Wer Reform will, erneu­ert das Bestehen­de mehr oder weni­ger behut­sam. Mar­tin Luther aber stürz­te Kir­che, Poli­tik und Gesell­schaft sei­ner Zeit um – mit lang­an­hal­ten­den Fol­gen, die auch im Jahr des Refor­ma­ti­ons­ge­den­kens nach­wir­ken.

DRESDEN. Mar­tin Luther woll­te kei­ne Spal­tung der Kir­che, son­dern sie refor­mie­ren. So lau­tet der Tenor bei Kir­chen­ver­tre­tern oder Poli­ti­kern „Der Revo­lu­tio­när“ wei­ter­le­sen

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Jesuit Bernd Hagenkord: Genialer Kommunikator auf dem Stuhl Petri

Der Chef des deutsch­spra­chi­gen Radio Vati­kan berich­tet in Dres­den über sei­ne Ein­drü­cke des bis­he­ri­gen Fran­zis­kus-Pon­ti­fi­kats.

DRESDEN. Ein ech­ter Vati­ca­nis­ti ist im Dia­spo­ra-Bis­tum Dres­den-Mei­ßen sel­ten zu Gast – jeden­falls, um öffent­lich über Papst, Kurie und Kir­che in Rom aus dem Näh­käst­chen zu plau­dern. Die­se Woche klapp­te es auf Ein­la­dung der Katho­li­schen Aka­de­mie im Dres­de­ner Sankt-Ben­no-Gym­na­si­um, in das am Mon­tag rund 240 Gäs­te gekom­men waren. Das The­ma „Der Pon­ti­fex der Über­ra­schun­gen. Vier Jah­re „Jesu­it Bernd Hagen­kord: Genia­ler Kom­mu­ni­ka­tor auf dem Stuhl Petri“ wei­ter­le­sen

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