„Mein Bild von Europa hat mit der aktuellen Organisationsform wenig zu tun“

FRANKFURT/DRESDEN. Zum 30. Jah­res­tag des Mau­er­falls blickt der Frank­fur­ter Schrift­stel­ler Mar­tin Mose­bach zurück und vor­aus: wo und wie er den Mau­er­fall 1989 erleb­te und die Jah­re seit der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung. Außer­dem gibt der 68 Jah­re alte Büch­ner- und Kleist­preis­trä­ger Aus­kunft dar­über, was für ihn Euro­pa mit der Euro­päi­schen Uni­on zu tun hat und wel­che Rol­le „„Mein Bild von Euro­pa hat mit der aktu­el­len Orga­ni­sa­ti­ons­form wenig zu tun““ wei­ter­le­sen

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Alles, was jüdisch ist

Im Leipziger "Haus des Buches" und neuen Domizil des 1982 in Berlin gegründeten Verlags Hentrich & Hentrich: Thomas Schneider, Kaufmännischer und Herstellungsleiter, Verlegerin Nora Pester sowie Lektorin Wilma Schütze. Foto: Michael Kunze
Im Leip­zi­ger „Haus des Buches“ und neu­en Domi­zil des 1982 in Ber­lin gegrün­de­ten Ver­lags Hen­t­rich & Hen­t­rich: Tho­mas Schnei­der, Kauf­män­ni­scher und Her­stel­lungs­lei­ter, Ver­le­ge­rin Nora Pes­ter (Mit­te) sowie Lek­to­rin Wil­ma Schüt­ze. Foto: Micha­el Kun­ze

Der Ver­lag Hen­t­rich & Hen­t­rich, spe­zia­li­siert auf jüdi­sche Kul­tur und Geschich­te, ist ein Uni­kum im deut­schen Sprach­raum, sagt des­sen Che­fin. Nun ist er von Ber­lin nach Leip­zig gezo­gen.

LEIPZIG. Zwei hel­le Räu­me, tie­fe Fens­ter und Schreib­ti­sche, dar­auf Com­pu­ter und die Wän­de dicht bestückt mit Rega­len vol­ler Bücher – so sieht es aus, das neue Leip­zi­ger Domi­zil von Hen­t­rich & Hen­t­rich, dem  „Alles, was jüdisch ist“ wei­ter­le­sen

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Dresden, 30. September 2014

Zehn Schrif­ten, die (noch­mals) zu lesen lohnt …

1. Joseph Roth: Radetz­ky­marsch (1932).

2. Sán­dor Márai: Die Glut (1942/2001).

3. Eve­lyn Waugh: Wie­der­se­hen mit Bri­des­head. Die hei­li­gen und pro­fa­nen Erin­ne­run­gen des Haupt­manns Charles Ryder (1944/1947).

4. Edith Whar­ton: Däm­mer­schlaf (1927/2013).

5. Pedro de Alar­cón: Der Drei­spitz. Eine spa­ni­sche Novel­le (1874/1940).

6. Rai­nald Goe­tz: Los­la­bern: Bericht Herbst 2008 (2009).

7. Mar­tin Mose­bach: Häre­sie der Form­lo­sig­keit. Die römi­sche Lit­ur­gie und ihr Feind (2007).

8. Leo Strauss: Ver­fol­gung und die Kunst des Schrei­bens (1952/2009)

9. Mar­tin Wal­ser: Über Recht­fer­ti­gung, eine Ver­su­chung (2012).

10. Sig­mund Neu­mann: Der demo­kra­ti­sche Deka­log: Staats­ge­stal­tung im Gesell­schafts­wan­del. (1962).

Dres­den, 30. Sep­tem­ber 2014: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
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