Ein neuer Pfarrer für Großschirma

Der neue Großschirmaer Pfarrer Justus Geilhufe (links) am 28. Februar 2021 im Freiberger Dom. Während einer festlichen Liturgie wurde er u.a. von Superintendentin Hiltrud Anacker (rechts) ordiniert. Foto: Gloria Schädlich

Justus Geilhufe tritt die Nachfolge Lüder Laskowskis an. Er wird auch für Groß- und Kleinvoigtsberg sowie Rothenfurth zuständig sein, am Freiberger Dom predigen und als Studentenseelsorger der Bergakademie arbeiten.

GROSSSCHIRMA/FREIBERG. Zu übersehen ist er nicht, der gebürtige Dresdener Justus Geilhufe, der sein zweijähriges Vikariat in Oederan beendet hat und neuer evangelisch-lutherischer Pfarrer für Großschirma, Groß- sowie Kleinvoigtsberg und Rothenfurth wird. Mehr als zwei „Ein neuer Pfarrer für Großschirma“ weiterlesen →

Keine Verpackung ist keine Lösung

Kunststoff war schon abgeschrieben. Doch den Wert einer guten Hülle macht nicht nur das Coronavirus deutlich. Ein Freitaler Unternehmen will die Herstellung optimieren.

FREITAL. Seit Jahren drängen Kunden und Politik Konsumgüterindustrie und Einzelhandel zu Produkten, die bestenfalls ohne Verpackung auskommen – der Umwelt zuliebe. Wo dies nicht möglich ist, zum Beispiel aus hygienischen Gründen, sollen Materialien aus biologisch gut abbaubaren Rohstoffen „Keine Verpackung ist keine Lösung“ weiterlesen →

Der Kapitän aus dem Erzgebirge

Sven Spielvogel hat 2019 mit einem Compagnon die ab 1895 in Dresden-Laubegast aufgebaute Werft der Weißen Flotte gekauft. Wenn es nach seinem Willen geht, könnten die Dampfer bald dazukommen – im Hintergrund die 1898 als „König Albert“ in Dienst gestellte „Pirna“ auf der Slipanlage. Foto: Michael Kunze

In Aue aufgewachsen, gehört Sven Spielvogel zur CDU-Generation Ministerpräsident Michael Kretschmers. Doch politisch aktiv ist er nicht mehr. Stattdessen hat der Immobilienunternehmer im Herbst die Werft der ins Straucheln geratenen Raddampferflotte in Dresden gekauft. Dabei soll es nicht bleiben.

AUE/DRESDEN. Wäre Sven Spielvogel den Weg gleichaltriger Parteikollegen gegangen, säße er nun womöglich auch im Land- oder im Bundestag – so wie einige aus seiner Generation, die in den Biedenkopf-Jahren der sächsischen CDU beitraten und vorangekommen sind: Ministerpräsident „Der Kapitän aus dem Erzgebirge“ weiterlesen →

Dresden, 26. Juni 2020

Beides: Ausbruch und Innehalten, einmal mehr – Donnerstag, 4. Januar 2024. Die Eierspeise wird noch serviert. Foto: Michael Kunze

„Freitagmorgens zu ‚Gradel‘“ lautete bald nach dem Umzug nach Dresden Woche für Woche die selbsterteilte Weisung, die schnell Sehnsucht wurde und logische Konsequenz aus der Erkundung des näheren Wohnumfelds – bis das Coronavirus das öffentliche Leben vorderhand zum Stillstand brachte, auch Cafés oder Restaurants einstweilen schlossen. Dann wurden Baumkuchen – saftig und nicht zu süß –, eine Spezialität des Hauses, in alle Himmelsrichtungen per Post auf den Weg gegeben, um Freunde und Verwandte zu grüßen und dem vertrauten „Dresden, 26. Juni 2020“ weiterlesen →

Ein beinahe vergessener Bistumspatron

In einem kunstvoll mit Szenen aus seinem Leben verzierten Altar-Marmoraufsatz ist der Heilige Donatus im Dom von Arezzo beigesetzt. Die Gebeine wurden 1340 von der alten Kathedrale in die neu errichtete überführt. Foto: Michael Kunze

Das große Leid der Menschen südlich der Alpen in der Corona-Pandemie lässt auch viele hierzulande nicht kalt. Doch kaum bekannt ist: Freiberg weist wie keine andere Stadt in der Diözese Dresden-Meißen Bezüge zu einem Norditaliener auf, der nicht nur ein auch unter Katholiken kaum bekannter Fürsprecher ist, sondern nach dem in der Silberstadt etwa der einstige Pestfriedhof benannt wurde.

FREIBERG/AREZZO. Stadt und Provinz Arezzo sind wie andere in Oberitalien derzeit vom Coronavirus besonders geplagt. Vergleiche mit Pestepidemien kursieren. Der Friedhof, auf dem in Freiberg früher Seuchenopfer beigesetzt wurden, trägt den Namen eines Mannes, der einst in Norditalien „Ein beinahe vergessener Bistumspatron“ weiterlesen →

Pfarrer: Die Lage trifft das Herz der kirchlichen Arbeit

Die Auswirkungen durch Coronavirus und Schutzmaßnahmen sind für Gläubige gravierend: keine Gottesdienste, Andachten, Kreise, Ausfahrten. Für Katholiken ist gar die Sonntagspflicht ausgesetzt. Geistliche Impulse kommen nun per E-Mail, Whatsapp, Telefon.

FREIBERG/FLÖHA/PENIG. Die Pest hat Oberammergau einst nicht verschont. So gelobten die Bürger, regelmäßig dem Leiden und Sterben Jesu „Pfarrer: Die Lage trifft das Herz der kirchlichen Arbeit“ weiterlesen →