Ein Jahrhundertzeuge schaut zurück

Hans Joa­chim Neid­hardt, der maß­geb­lich dar­an mit­wirk­te, dass in Dres­den Frau­en­kir­che und His­to­ri­scher Neu­markt wie­der­erstan­den sind, hat sei­ne Erin­ne­run­gen vor­ge­legt, die einen packen­den Über­blick von der Kind­heit in „Wei­mar“ bis ins Jahr 2000 offen­ba­ren. Cover: Ver­lag

Der 96 Jah­re alte Kunst­his­to­ri­ker Hans Joa­chim Neid­hardt, der Capar David Fried­rich und die Roman­ti­ker in der DDR aus der Schmud­del­ecke hol­te, hat sei­ne Memoi­ren vor­ge­legt. Sie ent­fal­ten einen wei­ten Blick auf das wech­sel­vol­le 20. Jahr­hun­dert.

DRESDEN/LEIPZIG. Der 1925 in Leip­zig-Goh­lis gebo­re­ne, in Dres­den hei­mi­sche und „Ein Jahr­hun­dert­zeu­ge schaut zurück“ wei­ter­le­sen

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Ein neuer Pfarrer für Großschirma

Der neue Groß­schirma­er Pfar­rer Jus­tus Geil­hu­fe (links) am 28. Febru­ar 2021 im Frei­ber­ger Dom. Wäh­rend einer fest­li­chen Lit­ur­gie wur­de er u.a. von Super­in­ten­den­tin Hil­trud Ana­cker (rechts) ordi­niert. Foto: Glo­ria Schäd­lich

Jus­tus Geil­hu­fe tritt die Nach­fol­ge Lüder Las­kow­skis an. Er wird auch für Groß- und Klein­voigts­berg sowie Rothen­furth zustän­dig sein, am Frei­ber­ger Dom pre­di­gen und als Stu­den­ten­seel­sor­ger der Berg­aka­de­mie arbei­ten.

GROSSSCHIRMA/FREIBERG. Zu über­se­hen ist er nicht, der gebür­ti­ge Dres­de­ner Jus­tus Geil­hu­fe, der sein zwei­jäh­ri­ges Vika­ri­at in Oeder­an been­det hat und neu­er evan­ge­lisch-luthe­ri­scher Pfar­rer für Groß­schirma, Groß- sowie Klein­voigts­berg und Rothen­furth wird. Mehr als zwei „Ein neu­er Pfar­rer für Groß­schirma“ wei­ter­le­sen

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An seinem 125. Geburtstag ist der Meister vergessen

Einer von Leo­pold Wächt­lers Farb­holz­schnit­ten. Er trägt den Titel „Am Ober­see“. Foto: Micha­el Kunze/Antiquariat zum Dom Baut­zen

Im Herbst 1896 ist in Penig mit Leo­pold Wächt­ler ein spä­ter über Sach­sen hin­aus ange­se­he­ner Sche­ren- und Holz­schnitt-Künst­ler gebo­ren wor­den. Noch immer wer­den sei­ne Wer­ke anti­qua­risch gehan­delt, doch in sei­ner Geburts­stadt erin­nert wenig an ihn. Ob sich das ändert? Eine Spu­ren­su­che.

PENIG/LEIPZIG. Er hat sie alle por­trä­tiert – Kom­po­nis­ten, Schrift­stel­ler, Wis­sen­schaft­ler, Phi­lo­so­phen, einen Dik­ta­tor: Bach, Reger, Schu­bert und Wag­ner, Ger­hart Haupt­mann, Tho­mas Mann, Tol­stoi und Marie Curie, Marx, Sta­lin und unzäh­li­ge mehr. Mehr­fach auch Chris­tus.

Leo­pold Wächt­ler war am Main und an der Ost­see, in Ita­li­en und den ober­baye­ri­schen Alpen. Er hielt Ansich­ten von sei­ner spä­te­ren Wahl­hei­mat Leip­zig auch nach kriegs­be­ding­ter Zer­stö­rung fest, dazu von Dres­den, Madei­ra, Spitz­ber­gen, Marok­ko und ent­warf klas­si­sche Blu­men­still­le­ben. Dut­zen­de der teils mehr­far­big gestal­te­ten Blät­ter des gebür­ti­gen Peni­gers ver­wahrt heu­te das Stadt­ge­schicht­li­che Muse­um Leip­zig. Auf des­sen im Inter­net zugäng­li­cher Samm­lungs­da­ten­bank las­sen sich zahl­rei­che Stü­cke betrach­ten. Das Muse­um Schloss Hin­ter­glauchau hat eben­falls ein Blatt im Bestand. Es zeigt einen von Wind und Wet­ter gegerb­ten Lapp­län­der. „An sei­nem 125. Geburts­tag ist der Meis­ter ver­ges­sen“ wei­ter­le­sen

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Der katholische Beitrag zum Christlichen Friedensseminar Königswalde – eine Skizze für die Jahre bis 1989

In der Jako­bi­kir­che des heu­ti­gen Wer­dau­er Orts­teils Königs­wal­de tag­te das weit über Süd­westsach­sen hin­aus bekann­te Christ­li­che Frie­dens­se­mi­nar seit 1979. Foto: Micha­el Kun­ze

„Hoff­nung“, hat­te Václav Havel einst gesagt, „ist nicht die Über­zeu­gung, dass etwas gut aus­geht, son­dern die Gewiss­heit, dass etwas Sinn hat, egal wie es aus­geht.“[1] Die­se Hoff­nung hat vie­le Men­schen, die in der DDR mit der gesell­schaft­lich-poli­ti­schen Wirk­lich­keit unzu­frie­den waren, ange­trie­ben – auch im Süd­wes­ten des heu­ti­gen Frei­staats Sach­sen, im dama­li­gen Bezirk Karl-Marx-Stadt, Kreis Wer­dau.

So sam­mel­ten sich in Königs­wal­de, heu­te ein Wer­dau­er Orts­teil, am 19. Mai 1973 erst­mals 28 Teil­neh­mer[2], um dem evan­ge­li­schen „Der katho­li­sche Bei­trag zum Christ­li­chen Frie­dens­se­mi­nar Königs­wal­de – eine Skiz­ze für die Jah­re bis 1989“ wei­ter­le­sen

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Keine Verpackung ist keine Lösung

Kunst­stoff war schon abge­schrie­ben. Doch den Wert einer guten Hül­le macht nicht nur das Coro­na­vi­rus deut­lich. Ein Frei­ta­ler Unter­neh­men will die Her­stel­lung opti­mie­ren.

FREITAL. Seit Jah­ren drän­gen Kun­den und Poli­tik Kon­sum­gü­ter­in­dus­trie und Ein­zel­han­del zu Pro­duk­ten, die bes­ten­falls ohne Ver­pa­ckung aus­kom­men – der Umwelt zulie­be. Wo dies nicht mög­lich ist, zum Bei­spiel aus hygie­ni­schen Grün­den, sol­len Mate­ria­li­en aus bio­lo­gisch gut abbau­ba­ren Roh­stof­fen „Kei­ne Ver­pa­ckung ist kei­ne Lösung“ wei­ter­le­sen

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Der Kapitän aus dem Erzgebirge

Sven Spiel­vo­gel hat 2019 mit einem Com­pa­gnon die ab 1895 in Dres­den-Lau­be­gast auf­ge­bau­te Werft der Wei­ßen Flot­te gekauft. Wenn es nach sei­nem Wil­len geht, könn­ten die Damp­fer bald dazu­kom­men – im Hin­ter­grund die 1898 als „König Albert“ in Dienst gestell­te „Pir­na“ auf der Slip­an­la­ge. Foto: Micha­el Kun­ze

In Aue auf­ge­wach­sen, gehört Sven Spiel­vo­gel zur CDU-Genera­ti­on Minis­ter­prä­si­dent Micha­el Kret­schmers. Doch poli­tisch aktiv ist er nicht mehr. Statt­des­sen hat der Immo­bi­li­en­un­ter­neh­mer im Herbst die Werft der ins Strau­cheln gera­te­nen Rad­damp­fer­flot­te in Dres­den gekauft. Dabei soll es nicht blei­ben.

AUE/DRESDEN. Wäre Sven Spiel­vo­gel den Weg gleich­alt­ri­ger Par­tei­kol­le­gen gegan­gen, säße er nun womög­lich auch im Land- oder im Bun­des­tag – so wie eini­ge aus sei­ner Genera­ti­on, die in den Bie­den­kopf-Jah­ren der säch­si­schen CDU bei­tra­ten und vor­an­ge­kom­men sind: Minis­ter­prä­si­dent „Der Kapi­tän aus dem Erz­ge­bir­ge“ wei­ter­le­sen

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Dresden, 26. Juni 2020

„Frei­tag­mor­gens zu ‚Gra­del‘“ lau­te­te bald nach dem Umzug nach Dres­den Woche für Woche die selbst­er­teil­te Wei­sung, die schnell Sehn­sucht wur­de und logi­sche Kon­se­quenz aus der Erkun­dung des nähe­ren Wohn­um­felds – bis das Coro­na­vi­rus das öffent­li­che Leben vor­der­hand zum Still­stand brach­te, auch Cafés oder Restau­rants einst­wei­len schlos­sen. Dann wur­den Baum­ku­chen – saf­tig und nicht zu süß –, eine Spe­zia­li­tät des Hau­ses, in alle Him­mels­rich­tun­gen per Post auf den Weg gege­ben, um Freun­de und Ver­wand­te zu grü­ßen und dem ver­trau­ten „Dres­den, 26. Juni 2020“ wei­ter­le­sen

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Katholische Grenzfragen

Petrus Leg­ge, Bischof von Mei­ßen, bei einer Fir­mung in Sei­ten­dorf mit Pfar­rer Edmund Groh­mann (1869–1969). Die Auf­nah­me ist vor 1945 ent­stan­den. Sei­ten­dorf war eines der weni­gen Dör­fer im „Zit­tau­er Zip­fel“ mit katho­li­scher Bevöl­ke­rungs­mehr­heit. Foto: Zen­trum für Kultur//Geschichte (Nie­der­jahna)

Auch Sach­sen muss­te nach dem Zwei­ten Welt­krieg Gebiet abtre­ten. Das ist heu­te kaum mehr bekannt – eben­so wenig, dass davon die Kir­chen­struk­tu­ren betrof­fen waren. Eine neue Stu­die ruft die Umstän­de in Erin­ne­rung.

ZITTAU/DRESDEN. Tief hat sich der 22. Juni 1945 ins Gedächt­nis der Bewoh­ner des öst­lich der Lau­sit­zer Nei­ße gele­ge­nen „Zit­tau­er Zip­fels“ einst ein­ge­gra­ben. Ein pol­ni­scher Räu­mungs­be­fehl ließ ihnen sei­ner­zeit kei­ne ande­re Wahl, als Haus und Hof gen Wes­ten zu ver­las­sen. Nur weni­ge durf­ten (zunächst) blei­ben. Denn was kaum noch bekannt ist: Nicht nur Schle­si­er, Pom­mern, Ost­bran­den­bur­ger und ‑preu­ßen muss­ten ihre Hei­mat nach dem Welt­krieg auf­ge­ben. Auch Sach­sen trat im Zuge der von Sta­lin for­cier­ten „West­ver­schie­bung“ Polens Ter­ri­to­ri­um ab. „Katho­li­sche Grenz­fra­gen“ wei­ter­le­sen

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Ein beinahe vergessener Bistumspatron

In einem kunst­voll mit Sze­nen aus sei­nem Leben ver­zier­ten Altar-Mar­mor­auf­satz ist der Hei­li­ge Dona­tus im Dom von Arez­zo bei­gesetzt. Die Gebei­ne wur­den 1340 von der alten Kathe­dra­le in die neu errich­te­te über­führt. Foto: Micha­el Kun­ze

Das gro­ße Leid der Men­schen süd­lich der Alpen in der Coro­na-Pan­de­mie lässt auch vie­le hier­zu­lan­de nicht kalt. Doch kaum bekannt ist: Frei­berg weist wie kei­ne ande­re Stadt in der Diö­ze­se Dres­den-Mei­ßen Bezü­ge zu einem Nord­ita­lie­ner auf, der nicht nur ein auch unter Katho­li­ken kaum bekann­ter Für­spre­cher ist, son­dern nach dem in der Sil­ber­stadt etwa der eins­ti­ge Pest­fried­hof benannt wur­de.

FREIBERG/AREZZO. Stadt und Pro­vinz Arez­zo sind wie ande­re in Ober­ita­li­en der­zeit vom Coro­na­vi­rus beson­ders geplagt. Ver­glei­che mit Pest­epi­de­mien kur­sie­ren. Der Fried­hof, auf dem in Frei­berg frü­her Seu­chen­op­fer bei­gesetzt wur­den, trägt den Namen eines Man­nes, der einst in Nord­ita­li­en „Ein bei­na­he ver­ges­se­ner Bis­tums­pa­tron“ wei­ter­le­sen

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Schätze aus alten Kirchenbüchern

Kei­ner kennt sie mehr – doch nun ruft Klaus Röberts Arbeit Hun­der­te mei­ner Vor­fah­ren bis in die 16. Genera­ti­on in Erin­ne­rung. Dank des eins­ti­gen Lan­gen­hes­se­ner Pfar­rers lie­gen 500 Jah­re Fami­li­en­ge­schich­te aus der Regi­on Werdau/Zwickau vor – zusam­men­ge­tra­gen aus Tauf‑, Trau- und Ster­be­re­gis­tern. Ein Streif­zug durch Zei­ten und Sit­ten.

LANGENHESSEN/SCHÖNFELS. Schrift­stel­ler, Adel, „ver­dien­te Ärz­te des Vol­kes“ – Fehl­an­zei­ge. Seit im Jahr 2004 ers­te Abschrif­ten aus Kir­chen­bü­chern der Regi­on „Schät­ze aus alten Kir­chen­bü­chern“ wei­ter­le­sen

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Pfarrer: Die Lage trifft das Herz der kirchlichen Arbeit

Die Aus­wir­kun­gen durch Coro­na­vi­rus und Schutz­maß­nah­men sind für Gläu­bi­ge gra­vie­rend: kei­ne Got­tes­diens­te, Andach­ten, Krei­se, Aus­fahr­ten. Für Katho­li­ken ist gar die Sonn­tags­pflicht aus­ge­setzt. Geist­li­che Impul­se kom­men nun per E‑Mail, Whats­app, Tele­fon.

FREIBERG/FLÖHA/PENIG. Die Pest hat Ober­am­mer­gau einst nicht ver­schont. So gelob­ten die Bür­ger, regel­mä­ßig dem Lei­den und Ster­ben Jesu „Pfar­rer: Die Lage trifft das Herz der kirch­li­chen Arbeit“ wei­ter­le­sen

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Der Kandidat mit Freiberger Wurzeln

Ende Febru­ar wählt die Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sche Lan­des­kir­che Sach­sens einen neu­en Bischof. Andre­as Beu­chel, Super­in­ten­dent in Mei­ßen, hat sei­nen Hut in den Ring gewor­fen und frü­he Wur­zeln in Frei­berg – eine Rück­schau, 30 Jah­re nach der Deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung.

FREIBERG/DRESDEN. Zehn gute Jah­re sind es gewe­sen, sagt Andre­as Beu­chel über sei­ne Zeit an der Frei­ber­ger Poly­tech­ni­schen Ober­schu­le (POS) “Theo­dor Kör­ner“ „Der Kan­di­dat mit Frei­ber­ger Wur­zeln“ wei­ter­le­sen

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Verkauft, doch weiter unsaniert

Das St.-Pius-Haus in Schirgiswalde, südlich von Bautzen, hat einen neuen Eigentümer, nachdem es das katholische Domkapitel verkauft hat. Vor 175 Jahren wurde in dem Gebäude sächsisch-böhmische Geschichte geschrieben. Foto: Michael Kunze
Das St.-Pius-Haus in Schir­gis­wal­de, umge­ben von einem gro­ßen Park, hat einen neu­en Eigen­tü­mer, nach­dem es das katho­li­sche Dom­ka­pi­tel in aller Stil­le ver­kauft hat. Vor 175 Jah­ren wur­de in dem eins­ti­gen Som­mer­sitz hoher kirch­li­cher Wür­den­trä­ger säch­sisch-böh­mi­sche Geschich­te geschrie­ben. Foto: Micha­el Kun­ze

Jah­re­lang woll­te das Dom­ka­pi­tel St. Petri zu Dres­den den frü­he­ren Som­mer­sitz in Schir­gis­wal­de bei Baut­zen man­gels Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten ver­äu­ßern. Nun ist es, kurz vor einem wich­ti­gen Jubi­lä­um, gelun­gen – unklar bleibt vor­erst, an wen.

SCHIRGISWALDE/DRESDEN. Wie erst jetzt öffent­lich wur­de, hat das Dom­ka­pi­tel St. Petri zu Dres­den sei­ne frü­he­re, auch als säch­si­sches Cas­tel Gan­dol­fo bekann­te Som­mer­re­si­denz in Schir­gis­wal­de ver­kauft. Das um 1700 errich­te­te und spä­ter umge­bau­te St.-Pius-Haus mit groß­zü­gi­gem Park, in dem nach dem Zwei­ten Welt­krieg eine Kir­chen­mu­sik­schu­le unter­ge­bracht war und spä­ter ein katho­li­scher Kin­der­gar­ten, der 2006 aus­zog, stand danach leer. Das katho­li­sche Dom­ka­pi­tel als Eigen­tü­mer such­te man­gels eige­ner Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten und auf „Ver­kauft, doch wei­ter unsa­niert“ wei­ter­le­sen

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Leben am Toten Meer

Die Entwicklung des Kreuzbeinsattels für Dromedare vergrößerte den Bewegungsradius arabischer Stämme schlagartig und machte Handel und Eroberungszüge auch in der Region des Toten Meeres möglich. Foto: Michael Kunze
Der Kreuz­sat­tel – hier ein für die Chem­nit­zer Aus­stel­lung ange­fer­tig­ter Nach­bau – ver­grö­ßer­te den Bewe­gungs­ra­di­us ara­bi­scher Stäm­me für Han­del und Erobe­rungs­zü­ge auch in der Regi­on des Toten Mee­res beträcht­lich. Foto: Micha­el Kun­ze

Das Staat­li­che Muse­um für Archäo­lo­gie in Chem­nitz zeigt die Son­der­aus­stel­lung „Leben am Toten Meer“. Ein the­ma­tisch der­art aus­grei­fen­des Pan­ora­ma der Regi­on mit her­aus­ra­gen­den Leih­ga­ben hat es in Euro­pa noch nicht gege­ben.

CHEMNITZ. Als Sabi­ne Wolf­ram vor sechs Jah­ren nach Isra­el reist, um über die Geschich­te der jüdi­schen Kauf­haus­dy­nas­tie Scho­cken zu for­schen, mach­te ihr Barack Oba­ma, gera­de auf Staats­be­such, einen Strich durch die Rech­nung. Die Sicher­heits­vor­keh­run­gen „Leben am Toten Meer“ wei­ter­le­sen

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„Mein Bild von Europa hat mit der aktuellen Organisationsform wenig zu tun“

FRANKFURT/DRESDEN. Zum 30. Jah­res­tag des Mau­er­falls blickt der Frank­fur­ter Schrift­stel­ler Mar­tin Mose­bach zurück und vor­aus: wo und wie er den Mau­er­fall 1989 erleb­te und die Jah­re seit der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung. Außer­dem gibt der 68 Jah­re alte Büch­ner- und Kleist­preis­trä­ger Aus­kunft dar­über, was für ihn Euro­pa mit der Euro­päi­schen Uni­on zu tun hat und wel­che Rol­le „„Mein Bild von Euro­pa hat mit der aktu­el­len Orga­ni­sa­ti­ons­form wenig zu tun““ wei­ter­le­sen

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Von Veronika Bellmann zur Alternative, die keine wurde

Dirk Cza­ja hat lan­ge für die Abge­ord­ne­te gear­bei­tet. Nach der Bun­des­tags­wahl ging er zu einem AfD-Neu­ling, ver­ließ im Streit mit dem mit­tel­säch­si­schen CDU-Kreis­chef sei­ne dama­li­ge Par­tei. Nun ist er wie­der bei der alten Che­fin, schließt eines aber aus.

FREIBERG/BERLIN. Wen die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Vero­ni­ka Bell­mann in ihren Mail- und Pres­se­ver­tei­ler auf­ge­nom­men hat, der konn­te „Von Vero­ni­ka Bell­mann zur Alter­na­ti­ve, die kei­ne wur­de“ wei­ter­le­sen

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Dem Erbgut des Adels auf der Spur

Vor Jah­ren haben Mün­che­ner For­scher auf dem Erd­manns­dor­fer Fried­hof in Mit­tel­sach­sen Grä­ber geöff­net. Seit­her lau­fen mole­ku­lar­ge­ne­ti­sche Unter­su­chun­gen. War­um – und was wur­de bis­lang her­aus­ge­fun­den? Eine lan­ge Geschich­te, die ihren Ursprung unweit von Ingol­stadt hat.

ERDMANNSDORF/MÜNCHEN. Als im Juni 2013 ein Team von Münch­ner Medi­zi­nern auf dem Erd­manns­dor­fer „Dem Erb­gut des Adels auf der Spur“ wei­ter­le­sen

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„Man darf kein Publikum unterschätzen“

AUGUSTUSBURG/BERLIN. Schon vor zwei Jah­ren ist die Solo­vio­li­nis­tin Liv Mig­dal auf der Wald­büh­ne in Augus­tus­burg (Kreis Mit­tel­sach­sen) auf­ge­tre­ten und wur­de sei­ner­zeit eupho­risch vom Publi­kum gefei­ert. In Aue war sie in die­ser Sai­son bei der Erz­ge­bir­gi­schen Phil­har­mo­nie zu hören. „„Man darf kein Publi­kum unter­schät­zen““ wei­ter­le­sen

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Der Leuchtturm

Jus­tus Geil­hu­fe ist 2,02 Meter groß, 28 Jah­re jung und durch­läuft seit Herbst in Oeder­an sei­ne Aus­bil­dung zum Pfar­rer. Nur rund ein Vier­tel der Sach­sen sind Chris­ten. Was treibt ihn an?

OEDERAN/FREIBERG/GERINGSWALDE. Die Schu­he sind blank geputzt, dazu Hemd und Jackett, den Schal dar­über läs­sig um den Hals geschlun­gen – so grüßt er herz­lich mit Hand­schlag vor dem Tor der Oederaner „Der Leucht­turm“ wei­ter­le­sen

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Nach Eklat: Katholiken im Dialog mit sächsischem Linke-Fraktionschef

Differenzen behutsam vorgetragen: Der Landesvorsitzende der Partei Die Linke, Rico Gebhardt (2. v. l.), diskutierte am 8. Mai 2019 auf Schloss Rochlitz mit dem Leiter des Katholischen Büros des Bistums Dresden-Meißen, Daniel Frank, sowie Benediktiner-Pater Ansgar Orgaß vom Priorat Wechselburg. Foto: Michael Kunze
Dif­fe­ren­zen zum Ver­hält­nis von Staat und Kir­che behut­sam aus­ge­tra­gen: Der säch­si­sche Land­tags­frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Par­tei Die Lin­ke, Rico Geb­hardt (2. v. l.), dis­ku­tier­te am 8. Mai 2019 auf Schloss Roch­litz mit dem Lei­ter des Katho­li­schen Büros, Dani­el Frank (2. v. r.), sowie Bene­dik­ti­ner-Pater Ans­gar Orgaß (r.). Es mode­rier­te Dani­el Hein­ze (Radio PSR). Foto: Micha­el Kun­ze

Wie viel Kir­che braucht das Land? Dar­über ist auf dem „Sach­sen-Sofa“ in Schloss Roch­litz dis­ku­tiert wor­den. Ohne einen Streit im Janu­ar hät­te es die Ver­an­stal­tung wohl nicht gege­ben.

ROCHLITZ. Dass nun in der mit knapp 50 Gäs­ten gut gefüll­ten Fürs­ten­stu­be des Roch­lit­zer Schlos­ses Rico Geb­hardt, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der Links­par­tei im Säch­si­schen Land­tag, Pater Ans­gar Orgaß, Bene­dik­ti­ner­mönch in Wech­sel­burg, sowie „Nach Eklat: Katho­li­ken im Dia­log mit säch­si­schem Lin­ke-Frak­ti­ons­chef“ wei­ter­le­sen

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